[Perry Rhodan 4] Götterdämmerung

Lesezeit circa: 3 Minuten

Mutanten verändern das Weltbild – die Zukunft hat begonnen.

Götterdämmerung
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Götterdämmerung
Autor: Clark Darlton
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1961

Die Handlung in Götterdämmerung

Perry Rhodans neues Ziel: Den Arkoniden ein Schiff zu bauen, mit dem sie wieder nach Arkon kommen können. Die Machthaber der Großmächte drehen am Rad, da sie Perry Rhodan nicht beikommen können. Die Geheimdienste unter Führung von Allan D. Merchant erweisen sich als immer noch recht hilflos. Mag daran liegen, dass Merchant heimlich auf Perry Rhodans Seite steht.
Perry Rhodan und Reginald Bull erhalten ihre erste Hypnoschulung und verfügen somit über das Wissen der Arkoniden.
Die ersten Mutanten erscheinen und Perry Rhodan fängt an, die Wirtschaft der Erde ins Ziel zu nehmen.

Gedankenspiele

Immer noch sind die Hefte in sich sehr episodenhaft aufgebaut und mit einem nahezu unvergleichlich hohem Tempo versehen. Literarisch könnte man es fast schon wie eine Art Stroboskop sehen. Was drei Hefte lang cool war, beginnt hier dann doch ein wenig Abnutzungserscheinungen zu zeigen.

Crest stellt in diesem Heft sogar zweimal überrascht zum ersten Mal fest, dass Perry das Erbe der Arkoniden antreten wird. Ist er etwa dement? Nein, es ist der Running Gag – wenn auch wahrscheinlich ungewollt.

Nach der Indoktrination besitzen Perry Rhodan und Reginald Bull nahezu unermessliches Wissen. Kann ich gut mit leben. Dass man Rhodan als Ergebnis der Schulung aber noch die Kräfte eines Hypnos andichtete, war dann irgendwie doch zu viel des Guten. Zumal im Heft klar ausgesagt wird, dass Perry Rhodan diese Kraft der Schulung verdankt. Demnach müsste Reginald Bull diese Kraft dann ja auch haben. Hat er aber nicht. Er spielt weiterhin den gutmütig vertrottelten Sidekick.

Die Auftritte der ersten Mutanten gehen recht zügig vonstatten. An und für sich okay, nur frage ich mich hier, wieso genau jetzt, so ganz zufällig. Und wieso fast alle gleich mal aufseiten Perry Rhodans sind. Das wirkt wieder so extrem konstruiert.

Daumen hoch

Dennoch bleibt ein positives Schlussurteil. Das hohe Tempo der frühen Hefte lässt über manche Logiklöcher sanft hinweggleiten, ohne dass man sie als störend empfindet. Bleibt also ein wohlwollendes Gesamturteil.

Zitat der Woche: “Danke, das ist sehr großzügig von Ihnen.”

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Mario Staas
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