Hintergründe zum Rauswurf von Gina Carano

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In die Angelegenheit rund um Gina Carano kehrt einfach keine Ruhe ein.Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, denn der Rauswurf erhitzt die Fans und die Medien. Die einen halten ihn für absolut gerechtfertigt, die anderen sehen die Meinungsfreiheit in Gefahr. Weitreichendere Bedeutung bekommt die Sache auch dadurch, dass Hasbro bekannt gegeben hat, keine Actionfiguren von ihr produzieren zu lassen. Die Preise für die Black Series Figur waren vorher schon angezogen, jetzt stiegen sie noch einmal deutlich.

Das Magazin The Hollywood Reporter hat nun weitere Details ausgegraben. Laut dem Artikel gab es schon länger Ärger und ihr wurde bei diversen Gelegenheiten gesagt, dass sie aufpassen soll. Sogar Pedro Pascal selbst, der eine Transschwester hat, wies sie darauf hin. Sie ignorierte die Warnungen und bekam die erste Quittung beim Disney Investors Day, bei dem eine Menge neuer Serien im Star-Wars-Universum angekündigt wurden. Das angedachte Spin-Off rund um Cara Dune fehlte und auch bei Rangers of the New Republic wurde sie nicht erwähnt. Laut Lucasfilm war sie schon zu dem Zeitpunkt kein Gegenstand der Planung mehr.

Der Grund dafür war ihr Verhalten in den sozialen Medien, welches von vielen Fans nicht gut aufgenommen wurde. Schon 2020 gab es den Hashtag #fireGinaCarano auf Twitter, unter dem Fans ihren Unmut über die Schauspielerin teilten. Nach dem letzten Post, der zu ihrem Rauswurf führte, zeigte sie keine Einsicht und beklagte sich über die Cancel-Culture, während sie gleichzeitig ein neues Projekt für das konservative Magazin The Daily Wire ankündigte.

Disney lässt dabei aber Fehlverhalten von anderen Angestellten außer Acht. James Gunn wurde 2018 gefeuert, als alte Tweets von ihm auftauchten, in denen er geschmacklose und unangebrachte Witze machte. Er entschuldigte sich öffentlich dafür und gab an, dass sein Humor seit damals sich genauso entwickelt hat wie auch er als Mensch. Nach einem Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Alan Horn bekam er eine zweite Chance vom Mauskonzern und darf wieder an Guardians of the Galaxy Vol. 3 arbeiten. Auch Letitia Wright, bekannt aus Black Panther und Yifei Liu, die Mulan in der Realverfilmung spielte, bekamen für manche Posts Ärger. Wright löschte daraufhin vorsorglich ihren Account und Liu änderte die Art ihrer Posts. Diese Art der Einsicht hat Carano bisher nicht gezeigt, was dann letzten Endes zum Ende ihrer Beschäftigung führte.


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