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Letitia Wright bekennt sich zu ihrer schweren Erkrankung.

Ein wichtiger und richtiger Umzug

Die Karriere von Letitia Wright kennt aktuell nur eine Richtung: Nach oben! Das Mädchen, das am 31. Oktober 1993 in Georgetown, Guyana, geboren wurde, trat in den letzten Jahren in einigen kritischen und auch kommerziell erfolgreichen Filmen auf.

Die Schauspielerin zog, als sie acht Jahre alt war, mit ihrer Familie nach London, wo sie auf die Northumberland Park Community School ging. Sie hat auch einen Bruder, der zur gleichen Zeit allerdings nach Europa umzog. Sie selbst wirkte bereits auf der Schule in Theaterstücken mit. Doch ihr Interesse an der Schauspielerei wurde erst geweckt, als sie 2006 den Film Akeelah and the Bee sah und von der Hauptdarstellerin Keke Palmer fasziniert war. Die Rolle, die diese spielte, hallte in ihr wieder, Später erklärte sie, dass diese ein Grund war, wieso sie mit der Schauspielerei überhaupt anfing und sich, als sie 16 Jahre alt war, bei der Identity School of Acting einschrieb.

Die Schauspielkarriere von Letitia Wright fing 2011 an, als sie unter anderem in zwei Episoden der britischen Krankenhausdramaserie Holby City auftrat. Ein Jahr später hatte sie eine kleine Rolle in dem preisgekrönten Krimidrama My Brother the Devil. Und 2014 war sie für zwei Folgen in der Miniserie Chasing Shadows als Taylor Davis zu sehen. In den Hauptrollen wirkten unter anderem Noel Clarke und Alex Kingston mit, beide unter anderem aus Doctor Who bekannt, wo sie prominente Rollen hatten.

Wenn der (Film)Bruder stirbt

2015 sollte das Jahr sein, in dem die Darstellerin ihren Durchbruch feiern konnte. Das lag unter anderem an dem Drama Urban Hymn, wo sie eine der Hauptrollen inne hatte. In demselben Jahr war sie allerdings auch für eine Folge in Doctor Who zu Gast. Das war in der Episode Das Schattenquartier, wo sie Anahson darstellte.

2016 spielte Letitia Wright für sieben Folgen in der SciFi-Serie Humans mit und hatte ein Jahr darauf einen Gastauftritt in der Netflix-Reihe Black Mirror. 2018 wurde sie als Shuri, Schwester von T’Challa, in der Comicverfilmung Black Panther gecastet. Sie stellte diese Rolle ebenso in Avengers: Infinity War in demselben Jahr dar. Auch wirkte sie in dem SciFi-Film Ready Player One mit. 2019 spielte sie in Avengers: Endgame erneut Shuri.

2020 sollte das Jahr sein, dass ihre Zeit beim MCU maßgeblich verändern sollte. Denn am 3. September verstarb Chadwick Boseman, der zuvor ihren Filmbruder T’Challa darstellte, an Krebs. Es wurde um ihn getrauert und Marvel beschloss, eine Fortsetzung zu drehen, in der sie selbst die Hauptrolle übernehmen sollte. Was später zu gewissen Kontroversen führen sollte.

Kontroverse Äußerungen

Doch zunächst ging ihre Karriere weiter. 2021 sprach sie in dem Animationsfilm Sing – Die Show deines Lebens in einer Nebenrolle die Figur Nooshy. Im selben Jahr kam der Kurzfilm Things I never told my father heraus, zu dem Letitia Wright sowohl das Drehbuch verfasste, als ihn auch produzierte. Was sie ebenso in dem Biodrama The Silent Twins (2022) machte, wo sie außerdem die Hauptrolle übernahm. Dieser Film wurde mit jeder Menge Preise und Nominierungen bei namenhaften Filmfestivals wie dem von Cannes überhäuft.

2022 kam Wakanda Forever heraus. Der Film hatte sich wegen der weltweiten Corona-Pandemie verspätet und sollte für die Schauspielerin auch erhebliche Turbulenzen mitbringen. Denn auf dem Höhepunkt der Pandemie teilte sie auf ihrem (damals noch) Twitter-Account ein Video, das die Impfung gegen die Erkrankung in Frage stellte und gleichzeitig China beschuldigte, die Krankheit verbreitet zu haben. Das sorgte natürlich für enormen Wirbel und Anschuldigungen, gegen die sie sich wehrte und danach erstmal die sozialen Medien verließ. Es hieß später noch, sie würde diese kruden Theorien ebenfalls vor Ort am Filmset verbreiten, was aber ihre Kollegin Angela Bassett verneinte. Auch Marvel Vizepräsident Nate Moore sagte aus, dass sie dies nicht getan hätte und das ihr Status die Produktion nicht gefährdet war.

Wobei der Film Letitia Wright noch aus einem anderen Grund in Erinnerung geblieben war. Denn während der Dreharbeiten baute sie einen Motorradunfall, bei dem sie ihre Schulter brach und sich eine Gehirnerschütterung zuzog, weshalb die Produktion erstmal pausieren musste, bis sie sich wieder erholt hatte.

Zuletzt produzierte sie den Western Surrounded, in dem sie ebenfalls die Hauptrolle innehat. Demnächst wird sie in dem Biodrama In the Shadows auftreten, wo sie, genau wie das noch nicht erschienene Possum Trot, die Produzentin ist.

Letitia Wright bekennt sich offen dazu, dass sie mit Depressionen zu kämpfen hat. Diese tauchten das erste Mal auf, als sie 20 wurde. Was ihr half, diese zu überwinden, war ihr Glaube an Gott, weswegen sie sogar Rollen ablehnte, um sich auf ihre Erholung und ihren Glauben zu konzentrieren.

Letitia Wright im Web

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Götz Piesbergen
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