[Perry Rhodan 303] Im Labyrinth des Todes

Lesezeit circa: 3 Minuten

Das eroberte Robotschiff bringt sie ans Ziel – zu einem Rendezvous mit dem Tod.

Im Labyrinth des Todes
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Im Labyrinth des Todes
Autor: H. G. Ewers
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1967

Handlung

Roi Danton stößt auf den schwer einzuschätzenden Orbiter Kaiman und sein Gefolge. Im Laufe des Heftes erfahren wir, dass im von Gucky im Heft 302 gefundenen Schiff ein Foto von Captain Rog Fanther gefunden wurde. Ja, der Rog Fanther, der in Heft 276 in die Vergangenheit verschlagen wurde. Man nimmt das gekaperte Schiff und landet in Old Man. Und sitzt fest.

Lob und Gemecker

Ewers findet “Im Labyrinth des Todes” langsam zu seinem eigenen Stil. Das Intro um Orbiter Kaiman ist typisch für ihn. In “Little Man” erkennt man bereits frühe Züge des späteren Lullog. Ewers bringt hier somit Schritt für Schritt seine teils geliebten, teils gefürchteten Eigenkreationen ein.

Ein wenig verwundert mich angesichts des Bildes von Rog Fanther allerdings doch, dass Perry Rhodan nicht gleich auf die richtigen Schlüsse kommt. Aber wozu hat man Positroniken und Nathan. Passt also.

Der Kapereinsatz an sich ist für mich wieder schwer nachvollziehbar. Dass Perry dabei sein muss, ist klar, schließlich ist laut Nathan er derjenige, der gewisse Schaltungen in Old Man ausführen muss, um den Riesenroboter zu übernehmen. Roi Danton als Teilnehmer der Expedition, ja, passt. Neue Figur muss man einsetzen. Aber Orbiter Kaiman? Also eine Person, die recht zwielichtig erscheint und die man gerade einige Tage kennt?

Schwamm drüber. Kommandoeinsatz halt. Da braucht es hier und da auch mal Charaktere, die erst gerade neu aufgetreten sind. Ich wüsste auch selber nicht, wie ich in einem solchen Heft ein Kommandounternehmen zusammenstellen sollte, ohne dabei jedes Mal in sich wiederholende Schemata zu verfallen. Von daher kann man es durchgehen lassen.

Fazit

Ewers unterhält uns hier immerhin mit solider Action und an manchen Stellen durchaus angebrachtem Humor. Zudem lässt der Verweis auf Rog Fanther den geneigten Lesern einiges ahnen und ein kleiner Hauch kosmischer Tragik deutet sich an. Alles in allem entschädigt “Im Labyrinth des Todes” ein wenig für das Heft  302 der Vorwoche. Und der Zyklus nimmt so auch wieder ein wenig an Fahrt auf.

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Mario Staas
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