[Perry Rhodan 3016] In den Augen des Riesen

Lesezeit circa: 3 Minuten

In Icho Tolots Festung – ein unheimlicher Gegner schlägt zu

In den Augen des Riesen
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: In den Augen des Riesen
Autor: Michael Marcus Thurner
Zeichner: Dirk Schulz
Erschienen: 07. Juni 2019

Im Zyklus bisher alles dabei

Bisher mag ich ja den aktuellen Zyklus. Und in diesem Heft hat es wirklich alles, was ich mag. Action, Figurenzeichnung, ein wenig neue Infos oder Handlungsfortschritt, gewürzt mit ein wenig Alltagsbetrachtungen. Da haben wir also einen Terraner, Thosen Musay, der psychisch krank ist wie er meint. Und seinen unsichtbaren Freund Saessbekker (geiler Name ey). Der aussieht wie ein kleiner pummeliger Teufel.

Was mit echt interessanten leichten Schritten beginnt, ein Informationsbeschaffungsauftrag für intelligente Pilze, endet in einem Horrorszenario. Thosens Begleiter Saessbekker scheint es wohl tatsächlich zu geben, die psychische Erkrankung Thosens war wohl der kleine, wortwörtliche Teufel. Durch ein Organoid gesteuert und physisch deformiert versucht Musay einen der jungen Haluter und Perry zu töten. Und scheitert. Und wird, wie wir als Leser ahnen dürfen, wiederkommen. Mir persönlich gefiel dieses Konzept. Es hatte durchaus leicht gruselige Aspekte.

Mehr Realismus

Zusätzlich sehr klasse geschildert: Perry muss erstmal das Parlament überzeugen, um ein Mandat zur Suche nach der Erde zu bekommen. Kein er kam, sah und übernahm das Zepter wie früher. So mag ich es, sowas möchte ich hier und da lesen. Das ist halbwegs realistisch. Negatives gab es auch, durchaus. Die mühevoll aufgebaute Nebenhandlung um die geklaute Ahnenhaube verlief im Sande, keinerlei Aufklärung, ob diese ganze Chose nun durch die Beeinflussung Saessbekkers kam oder durchaus real war.

Dazu wird erwähnt, das Perry ein Organoid in sich hat oder hatte, schön, aber wo ist das? Ist es noch in ihm? Wurde es entfernt? Hat der Zellaktivator es entsorgt/neutralisiert? Auch empfand ich es als schade, dass die dem Heft namensgebende Raumstation kaum wirklich beschrieben und als Handlungsort genutzt wurde. Da hätte ich mir irgendwie mehr gewünscht.

Hat mir etwas sehr gefallen? Jou. Icho Tolot, der vor Freude austickt, als er Perry endlich wiedersieht. Und die Action, die einen perfekten Anteil hatte und nicht aufgepropft wirkte. So muss das sein, Spannung durch die Handlung an sich und Action als Würze obenauf. Und zum Abschluss: “In den Augen des Riesen” hat ein GEILES TITELBILD!

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Mario Staas
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