[Perry Rhodan 278] In geheimer Mission auf Lemuria

Lesezeit circa: 3 Minuten

Neun Weltraumtramps und Mausbiber Gucky – sie sollen den Fünfzigtausendjahressprung vorbereiten.

In geheimer Mission auf Lemuria
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: In geheimer Mission auf Lemuria
Erschienen: 1966
Autor: William Voltz
Titelbild: Johnny Bruck

Handlung von „In geheimer Mission auf Lemuria“

Perry erreicht mit der CREST III wieder Andromeda, wo die Lemurer/Tefroder mittlerweile siedeln. Die Maahks werden von den neuen Siedlern verdrängt und fliehen Richtung Milchstraße. Man stellt Masken her und erreicht den Planeten Vario/Lemuria. Man sucht einen Meister der Insel. Nur durch einen der Herrscher Andromedas kann man den Zeitsprung in die Gegenwart schaffen.

Gedanken

Es fällt mir schwer, zu diesem Heft viel zu schreiben. Nicht weil es schlecht wäre oder zu viel zu meckern gäbe. Im Gegenteil, an und für sich ist das Heft gut. Solide geschrieben und mit durchdachter Handlung. Sprachlich zeitlos elegant. Dennoch fällt mir hier wenig zur Handlung ein. Beim Lesen hing mein Kopf immer an einigen Fragen fest. Vielleicht kann ja jemand mit mehr Mathekenntnissen mir die wichtigste Frage beantworten. Würde die CREST III mit annähernd Lichtgeschwindigkeit fliegen, wie viel Zeit verginge an Bord, bis sie in der Gegenwart 2404 landet?

Was mich auch immer ins Grübeln bringt, ist der Krieg gegen die Maahks. Lemurer und Maahks benötigen völlig unterschiedliche Lebensräume. Die Lemurer als kriegsgebeutelte Rasse sollten im Andromedanebel nicht gleich jedem ans Schienbein treten und kriegsmüde sein. Die Maahks als Logiker sollten eigentlich auch wenig gegen die Lemurer haben. Ressourcen sind für alle mehr als genug da. Wieso also der Krieg? Erscheint mir sinnfrei. Gut, es mag sein, denn die MdI haben für den Krieg gesorgt. Bleibt trotzdem irgendwie sinnfrei.

Kritik

Zum Heft an sich wundert mich doch etwas, wie Perry und seine Kollegen nach nur wenigen Stunden nicht waschen bereits extrem verdreckt sein sollen. Raumschiffe werden bei den Terranern immer wieder als nahezu klinisch rein beschrieben. Wie soll man da so schnell verdrecken? Dass die Leute nach einem Tag ohne Wäsche und dem außergewöhnlich hohen Knoblauchgenuss stinken, scheint mir auch irgendwie übertrieben. So unangenehm fand ich jetzt Kollegen mit hohem Knoblauchgenuss rein olfaktorisch nicht. Und beim Bund konnte man gut merken, dass ein Tag nicht duschen zwar sicher müffeln mag, aber stinken, bis anderen die Tränen kommen?

Ja, das wäre eigentlich alles. War ein schönes Lesevergnügen.

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Mario Staas

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.

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