Spotlight: J. Michael Straczynski

Lesezeit circa: 3 Minuten

Auf eine bereits lange und erfolgreiche Karriere kann Joseph Michael Straczynski, auch bekannt als JMS, heute zurückblicken.

StraczynskiDas Private

Geboren am 17. Juli 1954 in Patterson, New Jersey, wuchs er an verschiedenen Orten in den USA auf. An der San Diego State University machte er seinen Abschluss in Psychologie und Soziologie. Dort schrieb er bereits während seiner Studienzeit für die Studentenzeitung. Tatsächlich verfasste er so viele Artikel, dass der Name „The Daily Aztec“ oft scherzhaft in „The Daily Joe“ geändert wurde.

Auch traf er dort seine zukünftige Frau, mit der er 1981 nach Los Angeles zog. 1984 folgte die Hochzeit und im Jahr 2003 die Scheidung.

Der Weg zum Film

Schon Ende der 1970er-Jahre schrieb er Drehbücher für ein Radio Hörspiel und verschiedene Theaterstücke. Als großer Fan der Zeichentrick Serie He-Man and the Masters of the Universe schrieb er 1984 ein Drehbuch und schickte es an die Produktionsfirma. Diese kaufte nicht nur das Drehbuch, sondern stellte ihn auch direkt ein. Dort übernahm er dann bald die Storyentwicklung des Spin-Offs She-Ra – Princess of Power.

Nach einiger Arbeit an der Ghostbusters Zeichentrick Serie wandte er sich dem Realfilm zu. Dort entwickelte er die Story für die erste Staffel der Serie Captain Power. Eine zweite Staffel war zwar geplant, doch JMS war mit dem Verlangen nach mehr Einfluss durch Mattel nicht einverstanden und verließ die Produktion. Schließlich wurde auch die zweite Staffel nie produziert.

Babylon 5 und Crusade

Ende 1991 schließlich kam, für was wir alle ihn lieben. Babylon 5. Wie auch auf dieser Seite zu sehen ist, handelt es sich hier um eine Science-Fiction-Serie, die noch bis heute Fans weltweit in ihren Bann zieht. Hier schrieb er die Drehbücher für 92 der 110 Folgen, die Drehbücher für alle Filme und die Vorlagen für neun Bücher. Die Nachfolgeserie Crusade konnte leider nicht an den Erfolg von Babylon 5 anschließen.

Eine Leidenschaft für Comics

Schon in den frühen 1980er-Jahren hatte JMS einige Comics geschrieben. Zum Beispiel für Star Trek, Twilight Zone und natürlich später auch Babylon 5. In der Zeit von 2001 bis 2007 schrieb er dann für Marvel die Spiderman Comics. Auch an anderen Serien wie Strange und die Fantastischen Vier wirkte er in dieser Zeit mit. Nachdem sein Vertrag mit Marvel ausgelaufen war, schrieb er auch für DC. Insbesondere ist hier die Superman: Earth One sowie die Before Watchmen Reihe zu erwähnen.

JMS im Kino

Auch auf der großen Leinwand hat er seine Spuren hinterlassen. Angefangen hat dies mit der Story und dem Drehbuch für den Clint Eastwood Film „Der fremde Sohn“. Außerdem hat er die Story für den ersten Thor-Film von Marvel entwickelt sowie das Drehbuch für Underworld: Awakening geschrieben.

Es hat nicht sollen sein

Ein interessanter Fakt ist übrigens, dass 2004 Paramount Studios versuchte, ihn als Produzenten für Star Trek: Enterprise zu gewinnen. Ein Angebot, das er jedoch ablehnte, da er erwartete, die Show nicht nach seinen Vorstellungen entwickeln zu dürfen.

J. Michael Straczynski in der IMDB.

Sascha Leopold

Sascha ist Jahrgang 75 und Nerd aus Leidenschaft. Science-Fiction, Fantasy, Rollenspiele und PC Games nehmen alle Zeit in Anspruch die Freundin und Katzen ihm noch lassen.
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