Der am 14. März 1968 geborene James Frain kann auf eine illustre Karriere zurückblicken.

James Frain als Sarek
Sarek

Ein nominierter Sonnenschein

Der Schauspieler wurde in Leeds, West Riding of Yorkshire, geboren und wurde in Stansted Mountfitchet aufgezogen. Er war das älteste von acht Kindern. Seine Mutter war Lehrerin, derweil sein Vater als Aktienhändler arbeitete. Er wurde an der Newport Free Grammar School unterrichtet, studierte Englisch, Film und Drama an der University of East Anglia und trainierte als Schauspieler an der Londoner Central School of Speech and Drama.

Seine Schauspielkarriere begann James Frain 1993, als er in dem Film „Shadowlands“ auftrat. Er wurde von Richard Attenborough entdeckt, der ihm die Rolle verschaffte. 1995 wurde er für seine Darstellung als der nordirische Terrorist Kenny in „Nothing Personal“ als bester Schauspieler in dem venezianischen Film-Festival nominiert. Für seine Rolle als junger Gustave Sonnenschein in „Ein Hauch von Sonnenschein“ wurde er für einen Genies als bester Nebendarsteller in Toronto nominiert.

1998 hatte er seine erste Hauptrolle in dem Film „Anwältinnen küsst man nicht“. Es sollte allerdings auf lange Zeit seine einzige bleiben. Denn überwiegend wurde er als Nebendarsteller in vielen britischen und amerikanischen Kinofilmen eingesetzt wie zum Beispiel „Titus“ (1999), „Wild Christmas“ (2000) oder „Into the Blue“ (2005).

Blaublut und wahres Blut

Im Fernsehen fing seine Karriere ebenfalls 1993 an. Dabei war er vorwiegend in Fernsehfilmen wie „Devil’s Advocate“ (1993) oder „The Mill on the Floss“ (1997) zu sehen. Auch trat er in Miniserien wie „Arabian Nights“ (2000) auf.

James Frain hatte eine wiederkehrende Rolle in der vierten Staffel von „24“ (2005). Er stellte dort Paul Raines, den entfremdeten Ehemann von Audrey Raines dar.

Von 2007 bis 2009 war er Teil des Maincasts der Serie „Die Tudors“. Er spielte Thomas Cromwell, einen englischen Anwalt und Staatsmann, der Minister unter König Henry VIII von England war. Ebenso hatte er eine regelmäßige Rolle 2010 in der dritten Staffel von „True Blood“.

Ein berühmter Vater

Eine weitere wiederkehrende Rolle hatte er von 2012 – 2013 in „Grimm“. Er spielte Eric Renard. Die Figur trat wiederholt in der zweiten Season auf und zweimal in der dritten.

In diesen Jahren war er auch immer wieder im Kino zu sehen. Allerdings waren es überwiegend Rollen als Nebendarsteller. Er trat unter anderem in „Quid pro Quo“ (2008), „Tron Legacy“ (2010), „Wasser für die Elefanten“ (2011) oder „The Architect“ (2016) auf.

2014 war er das zweite Mal Teil eines Main Casts. Das war in der kurzlebigen Mysteryserie „Intruders – Die Eindringlinge“. 2015 stellte er Theo Galavan aka Azrael in der zweiten Staffel der Serie „Gotham“ dar. Seit 2017 schauspielert er Sarek, den Vater von Spock (Ethan Peck), in „Star Trek – Discovery“.

Preisgekrönt

James Frain ist auch Theaterschauspieler, der mit der „Royal Shakespeare Company“ oder dem „Royal Court Theatre“ auftrat. Stücke von ihm liefen im West End und auf dem Broadway. Für das Theaterstück „Homecoming“ aus dem Jahr 2007 erhielt er gemeinsam mit dem restlichen Cast den 2008er Drama Desk Award für Outstanding Ensemble Performances.

Seit 2004 ist er mit der Regisseurin Marta Cunningham verheiratet. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder. Des Weiteren ist er ein Amateur-Künstler.

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Götz Piesbergen

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