[Perry Rhodan 290] Koordinaten ins Jenseits

Lesezeit circa: 3 Minuten

Das Volk der Sonneningenieure entflieht der Sklaverei – und Gucky stellt ein Ultimatum.

Koordinaten ins Jenseits
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Koordinaten ins Jenseits
Autor: Clark Darlton
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1967

Die Handlung von „Koordinaten ins Jenseits“

Auf Hoel werden Don Redhorse und sein Team von den Tefrodern gejagt. Dabei haben die Tefroder sämtliche Zurückhaltung flöten gehen lassen und töten sogar einige Sonneningenieure. Diese sind völlig geschockt. Die Tefroder waren bisher immer als Freunde betrachtet worden. Als Konsequenz stürzen sich die Sonneningenieure in ihre Sonnen. Sie glauben nicht an einen Tod. Für sie ist dieser Selbstmord nur ein Übergang zurück zu den großen Müttern. Redhorse, Gucky und Co. werden am Ende wie erwartet gerettet.

Betrachtungen

Wie schon bei Heft 289 fällt es mir hier schwer, viel niederzuschreiben. „Koordinaten ins Jenseits“ war nicht schlecht und nicht überragend gut. Durchschnittsware eben. Ich wurde gut unterhalten. Daran gibt es nichts zu rütteln.

Zu meckern gibt es auch nicht so viel. Sicherlich kann man dem tefrodischen Kommandanten des Stützpunktes vorwerfen, kopflos gehandelt zu haben. Gegen seine Verbündeten, noch dazu derart wertvolle wie die Sonneningenieure, geht man nicht so vor. Nicht ohne Rücksprache mit den Chefs zumindest. Aber okay, irgendwie musste Walter Ernsting ja das Exposéziel erreichen.

Als Konsequenz des kollektiven „Selbstmords“ der Sonneningenieure ist den Meistern der Insel das Transmitternetzwerk auf ewig flöten gegangen. Und damit eines ihrer größten Machtmittel nach den Multiduplikatoren. Die Milchstraße scheint vorerst sicher. Aber auch der Rückweg der terranischen Truppen aus Andromeda und Andro-Beta ist fast dicht. Und somit auch der Weg nach Andromeda hinein. Die Meister der Insel scheinen also vorerst auch vor den Terranern sicher.

Im Nachhinein betrachtet also eine verhängnisvolle Situation. Die Zeit arbeitet dabei für die Meister. Mehr Zeit heißt mehr Nachschub an Duploflotten. Und da anzunehmen ist, dass die MdI irgendwann wieder einen Weg in die Milchstraße finden werden, ist die jetzige Situation nicht gut.

Gemecker, was denn sonst

Hier im Heft können die Wellensprinter einen Menschen mit sich nehmen. Als sie eingeführt wurden, wurde genau dies explizit ausgeschlossen. Ja, was gilt denn nun oder hab ich da was falsch in Erinnerung? Noch mal nachgeschaut. Nein.

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Mario Staas
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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.

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