[Perry Rhodan 289] Das System der blauen Riesen

Lesezeit circa: 3 Minuten

Gucky und die Parasprinter handeln auf eigene Faust – sie suchen die Welt der Sonneningenieure.

Das System der blauen Riesen
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Das System der blauen Riesen
Autor: Clark Darlton
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1967

Die Handlung von „Das System der blauen Riesen“

Don Redhorse und Gucky und ihr Team verfolgen im Chaos der explodierenden Zentrumssonnen ein Schiff der Sonneningenieure. Man erreicht deren Heimatplaneten. Redhorses Schiff wird zerstört. Die Überlebenden werden durch die Sonneningenieure versteckt. Rücksichtslos gehen die Tefroder gegen die Terraner auf dem Planeten vor. Don Redhorse hat in einem der Tefroder einen Freund gefunden.

Betrachtungen

Vielleicht habe ich ja wieder Denkfehler, aber so bedrohlich wie die explodierenden Sonnen dargestellt werden, dürften sie doch für Raumschiffe eigentlich gar nicht sein? Zumindest den normalen Raumflug betreffend. Denn Supernovae sollten sich doch eigentlich deutlich unter Licht ausdehnen.

Davon abgesehen ein solides Heft. Natürlich der damaligen Zeit angemessen mit leider recht eindimensionalen Charakteren. Man hätte aus den an sich faszinierenden Sonneningenieuren durchaus mehr machen und ihnen mehr Tiefe geben können. Aber das war damals wohl auch bei den Lesern nicht gewollt. Schade.

Wirklich geärgert hat mich eigentlich nichts. Aufgestoßen ist mir lediglich Don Redhorse. Dass sein Ablenkungsmanöver die Tefroder eben NICHT von der Korvette weglockt, sondern sie erst recht zu ihr führt, war irgendwie klar. Naja. Andererseits muss man ja die Handlung irgendwie ins Laufen bringen. Kann man also akzeptieren.

Gut war die Episode mit dem freundlichen Tefroder. Schön zu sehen, dass eben nicht ein ganzes Volk als böse dargestellt wird. Eher scheint es so, als seien die meisten Tefroder nicht mit den Meistern der Insel all zu zufrieden. Diese haben aber in allen Belangen die Macht und nutzen diese auch weidlich. Ergo muss man wohl mitziehen oder untergehen. Totalitäres Regime eben.

Leere im Kopf

Mir fällt zu „Das System der blauen Riesen“ echt nicht so viel ein. War halt im Grunde Durchschnittsware. Echte Erkenntnisse gab es kaum. Andererseits immerhin seit knapp 15 Heften keine echten Tiefschläge oder zu arge Logikhammer. Wie schon beim letzten Heft frage ich mich dann doch, wieso man dieses Niveau nicht zu Beginn des Zyklus halten konnte. Oder Ideen nicht zu Ende denken konnte oder wollte.

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Mario Staas

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.

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