[Perry Rhodan 22] Thoras Flucht

Lesezeit circa: 3 Minuten

Perry Rhodan verfolgt einen Flüchtling – und wird zum Gefangenen der Venus …

[Perry Rhodan 22] Thoras Flucht
© Perry Rhodan KG
Titel: Thoras Flucht
Autor: Clark Darlton
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1962

Zur Handlung

Am 19. Juni 1981 wird das zehnjährige Jubiläum der ersten Mondlandung von Perry Rhodan und seinen Gefährten gefeiert. Dies nutzt eben jener Perry, um noch mal an die Erde den Appell zu richten, doch endlich eine gemeinsame Weltregierung zu errichten.
Thora nutzt diese Gelegenheit, um mit einem kleinen Zerstörer zur Venus zu fliegen. Sie will von der dortigen Basis aus Arkon anfunken.
Einerseits ist sie von Rhodans immer und immer wieder gebrochenem Versprechen, sie und Crest nach Arkon zu bringen, enttäuscht. Andererseits ist sie innerlich gebrochen, dass die Menschen auf Wanderer die Unsterblichkeit erhielten und nicht die Arkoniden. Die Venusbasis riegelt sich jedoch ab.

Thora nutzt die Hilfe der auf der Venus mittlerweile mehr oder minder sesshaft gewordenen Russen und will weiter zur Basis. Rhodan ist ihr auf der Spur, auch er ist mittlerweile auf der Venus.

Gedanken zu Thoras Flucht

Was soll man nun zu Thoras Flucht sagen? Standard, es ist spannend, aber das waren die Hefte damals eigentlich eher sowieso alle. Die ganzen Logiklöcher will ich auch nicht jedes Mal akribisch aufzählen. Manche Klopfer muss man aber erwähnen. Hier sind keine echten Logiklöcher zu finden, dafür aber eine arg bemüht konstruierte Handlung.
Alleine der Umstand, dass Thora und Rhodan beide abgeschossen werden, da ihre Zerstörer noch nicht die neuen Funkcodes für die Venusbasis haben. Beide? Wirkt dann für mich eben sehr arg bemüht, einen Plot hinzubekommen.

Nein, ärgerlich ist eigentlich eher Perry Rhodan. Ich verstehe ja, dass er die Erde um jeden Preis schützen will und muss. Militärisch handelt er also völlig vertretbar. Menschlich und ethisch hingegen nicht. Sein Versprechen, Thora und Crest so schnell es geht nach Arkon zu bringen, bricht er immer und immer wieder. Stets gibt es neue Einwände seinerseits, den beiden Aliens die Heimreise zu verwehren. Verständlich also, wenn eine Thora wie hier irgendwann durchdreht.


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Mario Staas

Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.

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