[Perry Rhodan 3098] Letzte Rast bei Mu Sargai

Lesezeit circa: 4 Minuten

Perry Rhodan und Gucky auf der Suche – Atlan ringt um seine Ritteraura

Letzte Rast bei Mu Sargai
©Perry Rhodan KG

Titel: Letzte Rast bei Mu Sargai
Autor: Leo Lukas
Zeichner: Dirk Schulz
Erschienen: Donnerstag, 31. Dezember 2020

 

 

 

 

 

 

Worum geht es in Letzte Rast bei Mu Sargai?

Atlan ist in der Hand des Opt-Atlans und seinen Bioplikaten. Wärend Atlan im Traumland mit den Schatten seiner Vergangenheit ringt, versuchen Perry und Gucky ihrem Freund zu Hilfe zu eilen.

Der Leseeindruck

Ein Roman voller Sense-of-Wonder. Wir können über die von der Kosmokratin Mu Sargai in Atlan Erinnerung hinterlegten Holofrakt einen Blick auf Atlans Zeit hinter den Materiequellen erhaschen. Diese autarken Erinnerungen sorgen für eine fantastische Reise in Atlans Erinnerungen und sein Selbst. Genau das Richtige für Freunde des Kosmischen und des Sense-of-Wonders.

Leider waren es wieder zwei Geschichten, die sich gegenseitig das Wasser abgegraben haben, anstatt sich zu ergänzen. Dieses in Form von einem Atlan zu Hilfe eilenden Perry Rhodan und Gucky – schließlich lässt man einen Freund nicht alleine in den Fängen der cairanischen Geschöpfe. Beide Handlungsstränge haben für sich gesehen ihre Berechtigung, es wäre aber besser gewesen, sich auf einen Pfad zu konzentrieren, anstatt zwei auf einmal zugehen. Es geht sonst auf Kosten der Immersion und ein, oder beide Handlungsstränge müssen zwangsläufig etwas kurz kommen.

Trotz allen Sense-of-Wonders und dem Blick in tiefste Geheimnisse der Serie fehlt immer noch die notwendige Konzentration auf den einen Weg, den man immer nur auf einmal gehen kann. Ein sehr gelungenes Gegenbeispiel ist hier die Serie The Mandalorian. Man bleibt immer am Hauptcharakter und wird von diesem durch alle Abenteuer mitgenommen. Ein sehr intensiver, aber in dieser Art, auch sehr erholsamer Weg eine Geschichte zu erzählen. So schwer es auch fallen mag, der Serie Perry Rhodan würde etwas mehr Konzentration auf eine einzige Haupthandlung guttun. Auch wenn es unzählige Geschichten gibt, die es wert sind, erzählt zu werden. Da ist von den Expokraten Konzentration auf eine Handlung und damit auch eine wohlmögliche schwere Entscheidung gefordert. Es mag unzählige tolle Plotbunnies geben, mitnehmen  und hegen und pflegen kann man am Ende des Tages nur eines, nicht alle. Kompliziert wird es anschließend von alleine. Man kann nur einen Weg auf einmal gehen.

Leo Lukas hat den Platz für Sense-of-Wonder jedenfalls gut genutzt. Der Roman war mit einer seiner besten, trotz des expobedingten Handicaps zwei Wege auf einmal gehen zu müssen. Mir hat dieser Roman ausgesprochen gut gefallen!

Wer noch den weitergehenden Gedanken des Rezensenten lauschen will, dem sei hier die YouTube-Version der Rezension empfohlen.


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Markus Gersting
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