Sie suchen Zuflucht auf dem Schiff der Generäle – doch der „Große Gewaltige“ befiehlt ihre Vernichtung

Zur Handlung
Roi Danton durchstreift das Schiff, an dessen Bord er sich mit seinen Mitstreitern und seinem Vater Perry Rhodan befindet. Perry wird weiterhin mittels Narkosegas bewusstlos gehalten, um nicht zum Opfer der Hypnokristalle zu werden. Viele Abenteuer später, inklusive vieler Kämpfe gegen die sogenannten Generäle, erreicht man DANGER I – einen Produktionsplaneten für Hypnokristalle in der Großen Magellanschen Wolke. Man kann von Bord des Birnenschiffes fliehen.
Seltsames in Tödliche Fracht nach Danger I
Warum bitte muss Perry Rhodan bewusstlos bleiben? Er ist wie Roi Danton mentalstabilisiert, müsste ergo gegen die Hypnokristalle immun sein. Doch wird er weiter in Narkose gehalten, damit ihn die Kristalle nicht übernehmen. Muss ich sowas verstehen?
Ein schreckliches Heft?
Die Kämpfe gegen die Generäle sind so ganz und gar nicht mein Ding. Wenn man dazu noch die von Mahr benutzte Sprache und den Stil betrachtet, wundert man sich kaum noch über den MONITOR-Bericht damals im TV. Ernsthaft, hier wird so ziemlich jedes Niveau unterschritten. Und ich bezweifle, dass dies so vom Exposé gefordert war. Nein, Kurt Mahr sollte wahrscheinlich ordentlich Action reinbringen und ist dabei im negativsten Sinne völlig über das Ziel hinaus geschossen.
Kann ich bei anderen Heften immerhin behaupten, es habe mich trotz aller Kritikpunkte ordentlich unterhalten oder sei spannend gewesen, kann ich dies hier eher nicht zu Gute halten. Wenn es 40 Seiten lang rummst, kracht, zischt und Lebewesen sterben wie die Fliegen, dann ist das ein Action-Overload der unangenehmen Art. Das trifft meinen Geschmack so ganz und gar nicht.
Die Zyklushandlung hat Tödliche Fracht nach Danger I so auch nicht großartig vorangebracht. Gut, wir wissen jetzt, dass die Hypnokristalle ein Hilfsvolk in den Generälen haben und dass sie spezielle Planeten besitzen, auf denen Hypnokristalle in rauen Mengen hergestellt werden. Nun ja. Immerhin etwas.
Info
Autor: Kurt Mahr
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1967
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