Review: Perry Rhodan 3122 – Im Apathengrund

Lesezeit circa: 4 Minuten

Eine Terranerin und ein Haluter – sie sind im Reich des Sextadim-Anglers

Im ApathengrundTitel: Im Apathengrund
Autor: Christian Montillon
Zeichner: Swen Papenbrock
Erschienen: Freitag, 18. Juni 2021

Worum geht es in diesem Roman?

Perry Rhodan ist zurück auf der RAS TSCHUBAI und die nächsten Schritte in Cassiopeia werden erörtert. Währenddessen wird Anzu Gotjian zusammen mit dem Haluter Bouner Haad von ihrem Krankenbett aus von einem Transpositstrahl aus der RAS TSCHUBAI entführt. Beide landen aber nicht bei dem sie entführenden Parxen, sondern werden von Angler Tondar aus dem Strahl gefischt. Zusammen mit diesem fliehen sie vor den Parxen in den Apathengrund.

Der Leseeindruck

Christian Montillons Einstiegsroman in diesen Handlungsabschnitt, der hochoffiziell als Trilogie angelegt ist, hat meiner ganz persönlichen Meinung nach ein Manko mit einer anderen, einer epochalen, Trilogie gemein, dem „Herrn der Ringe“ von J.R.R. Tolkien: Der Anfang überzeugt mich nicht. Der Anfang artet leider in unglaubliches Geschwafel aus, wobei die beiden Punkte, die mich beim Einstieg in den Roman interessierten, nur unbefriedigend angerissen werden. Lyu-Lemolats Amulett wird immerhin erwähnt, wenn auch reichlich spät, während über die im letzten Roman geborgene STATOR-FE kein einziges Wort verloren wird. So wirkt der Übergang vom Vorgängerroman in diesen leider ziemlich verstolpert.

Ich halte Tolkiens Werk in Summe für ein Meisterwerk und ab dem Moment, in dem die Kurzen durch die Hecke schlüpfen, für ein ungeheures Lesevergnügen. Und auch das finde ich in Christian Montillons Werk. Sobald die beiden „Beutestücke“ beim Angler sind, wird es ungeheuer spannend und macht eine Menge Spaß bei der Lektüre. Sei es der Kampf Haluter gegen Cyberschildkröte in der Anglerhütte, bei der Flucht durch die Röhrenbahn, die Ankunft im Apathengrund, das Verstecken in einem der Gehöfte der Navakan und natürlich die Kämpfe in der Ebene zwischen unseren Geflüchteten und den Parxen. Es gibt jede Menge Action und auch einiges an Sense-of-Wonder, zu dem die Einwohner des Apathengrunds, die Navakan, nicht unerheblich beitragen.

In Summe überwiegt hier natürlich der positive Gesamteindruck, zur Perfektion fehlte es der Geschichte aber am Anfang an Flow. Sowohl im Anfang selbst als auch zum bisherigen Zyklus. Was eigentlich schade und vollkommen unnötig war, schließlich reiht sich dieser Handlungsstrang, von der Konzeption her, perfekt in den aktuellen Zyklusverlauf ein.

Mein Rat an den geneigten Leser ist, macht es wie beim „Herrn der Ringe“: Blättert schnell durch den Anfang und genießt den Rest der Trilogie. Ich jedenfalls bin auf die beiden nächsten Romane gespannt. Der Chaotarchen-Zyklus legt noch mal eine Schippe drauf!

Wer neugierig geworden ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen.

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Markus Gersting

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