[Perry Rhodan 316] Der Sprung ins Verderben

Lesezeit circa: 3 Minuten

Bully entfesselt die Energieschlacht in Jellicos System – denn der Transporter des Todes darf sein Ziel nicht erreichen

Perry Rhodan 316 Der Sprung ins Verderben
©Perry Rhodan KG

Titel: Der Sprung ins Verderben
Autor: Clark Darlton
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1967

Die Handlung

Der in der Magellanschen Wolke entkommene Transport mit dem Hypnokristall an Bord trifft in Jellicos System ein. Mithilfe der Teleporter Ras Tschubai, Gucky und Jumpy kann er vernichtet werden. Gleichzeitig gibt die Kristallmasse auf Jellicos Stern den Planeten und die dortigen Menschen auf. Auch hier kann die Kristallballung zerstört werden.

Warum ich bald keine Haare mehr habe

Angesichts des Unsinns, den Walter Ernsting hier verzapft, kann man sich nur die Haare raufen. Der Bildung meiner Glatze hat es zumindest sehr geholfen, Fortschritte zu machen.

Dass Gucky seinem Sohn eine schallende Ohrfeige verpasst, kann ich ja noch auf die Zeit damals schieben. Immerhin wird hier niemand verprügelt. Ärgerlich ist eher die komplette Handlung von Der Sprung ins Verderben. Da wird mit massenhaft Transformkanonen auf das Robotschiff mit den Kristallen an Bord geballert. Dabei kann nur der Schutzschild weggeschossen werden. Statt jetzt aber den Todesstoß zu versetzen, müssen die Teleporter ran und rüberspringen. Da ergibt sich schon das Problem: Statt draufhauen und ab dafür wird unmöglich kompliziert agiert und die Handlung dadurch gedehnt.

Was das Abenteuer von Ras Tschubai, der durch seinen Fehlsprung auf der Erde vor Tausenden Jahren landete, hier zu suchen hatte? Keine Ahnung. Wirkte zwar völlig deplatziert, aber was soll’s. Walter Ernsting hatte wohl vermutlich nicht genug Seiten zusammen, um das Heft zu beenden. Ich kann mit der Episode leben.

Weitere Ungereimtheiten in Der Sprung ins Verderben

Andere seltsame Sachen möchte ich jetzt nicht einmal vertiefen. Wie zum Beispiel der Umstand, dass ein Schiff nur mit deaktivierten Schilden funken kann. Strukturlücken hatte der Autor wohl irgendwo verdrängt.

Wenn die Abenteuer von Jumpy und Gucky an Bord des Kristalltransporters wenigstens einigermaßen spannend gewesen wären. Aber außer ein wenig Mausbiber-Blödelei und Mohrrüben-Träumen Fehlanzeige.

Sorry, ich habe wirklich versucht, Der Sprung ins Verderben zu mögen. Und sicher wird es Leser geben, denen es gut gefallen hat. Was auch gut ist. Ich jedoch habe mir tatsächlich den Military-Klopfer der beiden vorherigen Hefte zurückgewünscht. Und das will bei mir schon einiges heißen.


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Mario Staas
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