Die Scheibenwelt auf Kollisionskurs – das Schicksal der Superintelligenz entscheidet sich
Worum geht es in diesem Roman?
High Noon im Sonnensystem: Wanderer ist fest entschlossen sich und Terra in den Untergang zu reißen um den aus seiner Sicht pervertierten ES zu vernichten.
Den Unsterblichen unter Perry Rhodan ist dabei kein Weg zu weit und kein Opfer zu groß, um ES und die Terra zu retten.
Kommt es zum Exodus Terras?
Der Leseeindruck
Am Anfang dieses Romans hatte ich ein gewisses Deja Vu zu Oliver Fröhlichs letztem Perry Roman Nr. 3391. Fast das Gleiche nur dieses Mal fühlte es sich richtig an. Der direkte Vorgänger Roman von Wim Vandemaan mag da durchaus geholfen haben. Und Hilfe kann man, in dem Schwierigsten was man als Autor tun kann, durch ausgebrauchen. Das Ende ist im wahrsten Sinne des Wortes schon so etwas wie der Endgegner. Denn am Ende muss alles zueinander passen, hier gibt es keine Rangiermöglichkeiten mehr und Platz und Zeit sind hier ein sehr endliches Gut.
Im Pegasos wurde die Geduld des Lesers schon etwas strapaziert und so war auch dieser Abschussroman wieder sehr voll, da noch einige Dinge abgeschlossen werden mussten. Was ist mit dem alten Freund aus den Anfängen der Serie, der Superintelligenz ES, was ist mit Wanderer und noch viel wichtiger was wird aus Terra? Nach dem Terra nun schon gefühlt drei Wochen am Stück ganz kurz vor dem Untergang steht, muss dann hier doch noch eine Lösung her.
Es gibt eine. Auch wenn die dann schon sehr weit herbeigeholt wird. Aus den fernen Landen. ES kleiner Abspaltungs-Bruder TALIN schau vorbei und Perry muss hier seine ganze Überzeugungskraft aufbringen, um dann am Ende doch noch zu retten, was zu retten ist.
Das zu schildern, gelingt Oliver Fröhlich meisterhaft. Die Seiten fliegen dahin und der Roman war definitiv so spannend, dass durchaus Hyperraumpassagen beim Lesen auftraten. Ein echter Donnerstagsroman!
In Summe ein toller Abschluss, der den doch etwas arg mäandernden Zyklus in ein deutlich besseres Licht rückt.
Gerne mehr in der Qualität und auf zum nächsten Zyklus!
Die Punktevergabe
Einstieg (max. 2 Punkte, Koppeln zum Vorgänger, Holt mich der Anfang ab?):
Der Einsteig hat mir deutlich besser als der von Oliver Fröhlichs 3391 gefallen und so vergebe ich hier 1,3 Punkte.
Immersion (max. 2 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt):
Die Geschichte springt etwas zwischen den unterschiedlichen Perspektivfiguren, aber es war spannend und mitnehmend. Ich vergebe hier 1,6 Punkte.
Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte):
Dieser Roman war ein echtes Sense-of-Wonder Feuerwerk und so vergebe ich hier die maximal möglichen 2 Punkte.
Der Handlungs-Spannungsbogen (Max. 2 Punkte):
Der Roman war spannend und besonders der Kniff mit dem Erzähler hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich vergebe hier 1,75 Punkte.
Ausblick (max. 2 Punkte. Zusammenfassung. Habe ich Lust, weiter zu lesen?):
Der Zyklusabschluss hat mir gut gefallen und bringt den doch etwas mäandernden Pegasos-Zyklus zu einem befriedigenden Abschluss. Ich vergebe hier die maximal möglichen 2 Punkte.
Das ergibt in Summe beeindruckende 8,65 von 10 Punkten.
Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.
Info
Autor: Oliver Fröhlich
Cover-Artist: Dirk Schulz
Erschienen: Freitag, 9. Oktober 2026
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