Review: Perry Rhodan 3114 – Das Chaos auf Ariel

Lesezeit circa: 4 Minuten

FENERIKs Meute im Solsystem – der TLD stellt eine Falle

Perry Rhodan 3114 Das Chaos auf Ariel

Titel: Das Chaos auf Ariel
Autor: Leo Lukas
Zeichner: Dirk Schulz
Erschienen: Freitag, 23. April 2021

 

 

 

 

 

 

Worum geht es in diesem Roman?

FENERIKs Meute ist im Solsystem angekommen. Der TLD wartet schon und stellt der chaotarchischen Meute auf Ariel eine Falle.

Der Leseeindruck zu Das Chaos auf Ariel

So kurz und knackig die Zusammenfassung auch ist, sobald es um Geheimdienste wie zum Beispiel den Terranischen Liga-Dienst geht, wird es etwas komplizierter und nicht alles ist so, wie es scheint. Natürlich können die chaotarischen Hohen Mächte in Form des gestrandeten Chaoporters FENERIK die Flucht der drei Deserteure nicht einfach auf sich beruhen lassen. Die Reihen würden sich dann wohl schnell lichten. Es ist also klar, dass FENERIK Truppen oder Agenten entsendet, um die Geheimnisse des Chaoporters zu wahren und die Abtrünnigen entweder zurückzuholen oder auszuschalten.

War die Darstellung des terranischen Geheimdienstes in den letzten Zyklen eher zum Haareraufen, so macht das dieses Mal einen deutlich besseren Eindruck. Es ist schön bis beruhigend, wenn der terranische Dienst nicht zu wiederholten Male mit heruntergelassenen Hosen dargestellt wird.

Die beiden beteiligten Parteien begegnen sich in diesem Roman erfreulicher Weise auf Augenhöhe, was für einen spannenden Agententriller in der Zukunft sorgt. Das hat mir weitestgehend wirklich gut gefallen. An ein, zwei Stellen wissen meiner Meinung nach die Figuren allerdings zu viel, beziehungsweise plaudern das im Gespräch mit den Gegenspielern aus. Ausdrücklich ausgenommen ist hier das Gespräch der gehandicapten Springerin Aoshana mit Aurelia Bina, das wurde schon von langer Hand im Vorgängerroman vorbereitet. Der große Aha-Effekt blieb bei mir an der Stelle aber aus. Die neue Erkenntnis hat noch keine Wendung der Geschehnisse herbeigeführt. Ich vermute mal, dass das im nächsten Teil von Kai Hirdt dann eine Rolle spielen wird.

Wo Leo Lukas draufsteht, ist natürlich noch für mehr als eine Prise Humor gesorgt. Auch wenn ich an manchen Stellen schmunzeln musste, wirkte der dieses Mal an ein, zwei Stellen etwas aufgesetzt. Aber das ist natürlich eine Frage des Geschmacks und der unterscheidet sich bekanntlicher Weise.

In der Summe war es also ein schöner Roman, der sich perfekt in die aktuelle Zyklushandlung einbettet und an der Stelle in der übergeordneten Handlung genau das macht, was er soll. Leo Lukas’ letzter Roman im Cassiopeia-Teil war da leider nicht der Abschnittshöhepunkt, auf den ich an der Stelle gehofft hatte.

Nun der Milchstraßenzyklus mausert sich und ich freue mich schon auf den nächsten Roman.

Wer neugierig geworden ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen.


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Markus Gersting

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