Review: Perry Rhodan 3116 – Flug in die Freiheit

Lesezeit circa: 3 Minuten

Die CLAUDIA CHABROL auf ihrer letzten Reise – die große Täuschung der Terraner droht zu scheitern

Perry Rhodan 3116 Flug in die Freiheit

Titel: Flug in die Freiheit
Autor: Kai Hirdt
Zeichner: Arndt Drechsler
Erschienen: Freitag, 7. Mai 2021

 

 

 

 

 

 

Worum geht es in diesem Roman?

Die Meute ist auf dem Medokreuzer CLAUDIA CHABROL mit ihrer Beute auf dem Rückweg zum eigenen Mutterschiff. Die Überreste des vermeintlichen Laichkangen Hookadar ist aber die Biohülle der Posmi Aurelia, die wieder erwacht ist und versucht, die Geheimnisse Terras zu schützen.

Der Leseeindruck bei Flug in die Freiheit

„Flug in die Freiheit“ war ein toller und actionreicher Roman, der mir ausgesprochen gut gefallen hat.

Der Roman lebt vor allem durch seine Hauptcharaktere, auf der einen Seite die Posmi Aurelia Bina, die als knallharte Agentin des TLD und als künstliche Lebensform überzeugt, und auf der anderen Seite durch das Duo aus dem Meutenführer Jochzor und seiner Geisel, dem Kommandant der CLAUDIA CHABROL Bekim Ballard.

Während die Posmi erwacht und wie in den klassischen Actionfilmen der 80er einen nach dem, bzw. der, Anderen der Meute aus dem Weg räumt, so entspannen sich zwischen Schiffsentführer Jochzor und dem Kommandanten hochphilosophische Gespräche, die einen tiefen Blick in die Mentalität des Munuam und auch des Chaoporters FENERIK erlauben. Zugegeben den der Reihe nach über den Haufen geschossenen anderen Mitgliedern der Zentralbesatzung dürfte das relativ egal gewesen sein, da tot. Kai Hirdt fängt hier die beklemmende und bedrückende Stimmung einer Schiffsentführung gut ein.

Deutlich stimmungsaufhellender sind dagegen die Actionszenen der Posmi, die versucht, zu retten was zu retten ist, auch wenn das Mutterschiff der Meute, der Trikubus DUTMUTEV, in das Geschehen eingreift, um die chaotarchische Meute aus ihrer Mission zu extrahieren. Die kleine Flotte aus TLD-Schlachtkreuzern, die dann auch noch am Ort des Geschehens auftaucht, trägt ebenfalls nicht zur Deeskalation bei.

In Summe also ein bombastischer Handlungsabschnittsroman, der mich voll überzeugt hat. Temporeich, mit einem ordentlichen Schuss an Action, tollen Figuren, einigen fast schon philosophischen Momenten und einer ordentlichen Raumschlacht. Zu guter Letzt glänzt der Roman noch mit einem wirklich gelungenen Twist am Ende.

Ein rundum gelungener Roman.

Wer neugierig geworden ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen.


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Markus Gersting

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