Review: Perry Rhodan 3134 – Unternehmen Sternenstaub

Lesezeit circa: 4 Minuten

Er kam aus den Tiefen des Universums – niemand hatte mit ihm gerechnet

Unternehmen SternenstaubTitel: Unternehmen Sternenstaub
Autor: Wim Vandemaan
Zeichner: Dirk Schulz
Erschienen: Freitag, 10. September 2021

Worum geht es in diesem Roman?

Bully hat seinen Job als Resident verloren und es zieht ihn an seinen Geburtsort, dem New Yorker Stadtteil Queens. Dort läuft ihm neben den Einwohnern des Stadtteils auch ein völlig fremder Außerirdischer über den Weg.

Der Leseeindruck

Dieser Roman ist etwas ganz Besonderes und das nicht nur alleine wegen seiner schriftstellerischen Qualität. Long story short: Das ist der 5000. Roman aus dem Perry Rhodan-Kosmos und zusätzlich feiert die Serie mit dem Erscheinen der Nr. 3134 ihr 60-jähriges Jubiläum.

Wow, 60 Jahre, das muss man erstmal sacken lassen. Das ist für sich alleine gesehen schon ein langer Zeitraum, aber besonders wird es, wenn man bedenkt, dass viele anderen SF-Heftserien ihre 30. Woche nicht überlebt haben. An dieser Stelle gratuliere ich den Machern der Serie natürlich herzlich und wünsche mir ganz egoistisch noch ein langes Weiterbestehen.

Der Roman „Unternehmen Sternenstaub“ selbst ist voller Anspielungen, die den eingefleischten Kenner der Serie begeistern dürfte, überzeugt aber auch für sich alleine gesehen als überdurchschnittlich guter Roman in der Serie. Und das sogar auf den schon hohen Wim Vandemaan-Standard bezogen.

Primär geht es in dem Roman um die Figur Reginald Bulls. Bully lässt sich durch Queens treiben, besucht Bars, Dinners, wandelt durch den Park und übernachtet in einem fliegenden Minihotel. Das mag sich auf den ersten Blick nicht besonders spektakulär anhören, der Roman lebt vor allem durch die Bewohner von Queens, die er dabei trifft und mit denen er sich unterhält. Eine Person ist dabei besonders, denn Bully trifft dabei auf den Headhunter des Chaoporters FENERIK, der ihn schon etwas länger piesackt und für einen der höchsten Posten in diesem Machtmittel der Chaotarchen gewinnen will.

Damit knüpfen wir an der Zyklushandlung an und das macht diesen Roman dann zu einem der Dreh- und Angelpunkte des aktuellen Chaotarchenzyklus.

Gegen Ende des Romans kommen noch die Actionfans auf ihre Kosten, denn so ganz unbeobachtet ist Bully dann doch nicht unterwegs.

Fans des Films „New Rose Hotel“, der auf William Gibsons Cyberpunk-Romanen basiert, dürften sich bei Wim Vandemaans Roman gleich heimisch fühlen.

In Summe ein herausragender Roman, der für mich den üblichen Rahmen sprengt und sich 11 von 10 Punkten verdient hat.

Ein Meisterwerk.

Wer wissen will, ob der Kritiker hier vielleicht doch vollkommen daneben liegt, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen.


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Markus Gersting

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