Review: Starchild #1

Lesezeit circa: 4 Minuten

Von Hannes Klesse kommt die Comicreihe Starchild.

Wer bei Starchild erstmal an Musik denkt, hat die gleiche Assoziation wie ich zu Beginn. Immerhin gibt es Songs, Bands und ein Label mit dem Namen und eines der Gründungsmitglieder der Rockband Kiss nennt sich so. Musik sucht man hier aber vergebens, Starchild ist ein Superheld in spe.

Er verbringt seinen Tag lieber weit entfernt von der Megametropole Global City mit 46 Millionen Einwohnern im Dschungel, wo er mit seinen tierischen Freunden Ape und Ruby Wettrennen bestreitet. Das Quartett wird durch seine Freundin Neyla komplettiert, die fliegen kann. Starchild, der mit richtigem Namen Indigo heißt, ist eine Art moderner Tarzan. Eines Nachts hat er einen intensiven Traum von einem Tyrannen in Global City und Bewohnern, die seinen Namen rufen. Obendrein wurde sein Gorilla Ape entführt und das Horn von Nashorndame Ruby gewaltsam entfernt. Die Spuren führen nach Global City und somit endet der erste Band mit dem Aufbruch in eben diese Stadt.

Vorhersehbar

Die Handlung ist nun nichts Neues, Hannes Klesse erfindet hier das Rad nicht neu. Muss er aber auch nicht, denn mit wirklich innovativen Geschichten aufzuwarten, ist heute schon verdammt schwierig. Da erwarte ich bei einem Erstling definitiv keine Wunder, und dies ist obendrein ja auch erst der erste Teil von insgesamt acht. Dass die Reise nach Global City gehen würde, war relativ schnell klar und auch, dass die beiden Tiere in einem freundschaftlichen Wettkampf mit Indigo waren, wurde schnell klar, aber die Zeichnungen sind schon geschickt platziert, denn die optische Auflösung kommt erst beim Umblättern.

Hier und da gibt es kleine Ungereimtheiten in den Zeichnungen, die einem aber nur beim mehrmaligen, genauen Betrachten auffallen. Einziges Manko, welches mir aufgefallen ist: Entweder war das Korrektorat nicht gut, oder es war gar nicht vorhanden. Da sind Großbuchstaben mal klein geschrieben, oder es fehlen Satzzeichen. Fällt nicht arg ins Gewicht, aber in einer Rezension muss man dies erwähnen.

Fazit

Für ein Erstlingswerk gefällt mir Starchild außerordentlich gut. Ja, das ist nicht die Qualität, die wir von den Großen gewohnt sind, aber die haben auch alle mal klein angefangen. Das erste Kapitel macht Lust auf mehr und genau das ist in erster Linie wichtig.

Beschreibung von der Website

Fernab der Mega-Metropole Global City, lebt Starchild mit seiner großen Liebe Neyla, einem übernatürlich begabtem Menschen, im Wald und ist glücklich. Doch eine Nacht verändert alles und so müssen sie sich zurück nach Global City begeben.

Starchild ist eine fortlaufende Urban-Fantasy-Serie aus Deutschland im typischen US-Format, die sich mit den ökonomischen und ökologischen Fragestellungen der Zukunft auseinandersetzt – verpackt im Gewand eines Action-Dramas. Hauptverantwortlicher ist Hannes Klesse, der mit Starchild sein Erstlingswerk präsentiert.

Starchild ist bei TheNextArt erhältlich.


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Marco Golüke

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