Die Engel der Pallas
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Review: Perry Rhodan 3182 – Die Engel der Pallas

Lesezeit circa: 3 Minuten

Sie haben den Tod überlistet – nun sollen sie FENERIK retten

Die Engel der PallasTitel: Die Engel der Pallas
Autor: Leo Lukas
Zeichner:  Arndt Drechsler-Zakrzewski
Erschienen: Freitag, 12. August 2022

Worum geht es in diesem Roman?

Bully, beziehungsweise die Ash’sharal Mieke Meideina, wünschen sich den Asteroiden Pallas als Morgengabe für FENERIK. Da er aber keine unangenehme Überraschung verschenken möchte, werden die Tiefen des Asteroiden erkundet. Dort liegen Geheimnisse im Metazinn.

Der Leseeindruck

Es mag an meiner Urlaubsstimmung liegen, aber dieser Leo Lukas hat mir gut gefallen. Man kommt gut in die Geschichte und auch das eher entschleunigte Tempo stört nicht, ganz im Gegenteil.

Der Roman arbeitet auf zwei Ebenen. Einmal ist da die politische Auseinandersetzung um die Abtretung eines bewohnten Teils des Sonnensystem an die Mächte des Chaos, was nachvollziehbare Gegenstimmen erzeugt – wer will sich und sein Eigentum schließlich so einfach ans Chaos verschenken lassen? Der Teil wird aber eher kurz gefasst.

Ausführlicher wird dann das Thema Metazinn behandelt, einer Abart des an sich schon reichlich exotischen PEW-Metalls. Kenner der Serie werden sich hier natürlich sofort an die in dem Metall gespeicherten Bewusstseine der Altmutanten erinnern. Es wird also auch für Perry Rhodan-Verhältnisse schräg. Neben einer Geheimdienst-/Bund-Geschichte um den zur Ruhe gekommenen Kleinkriminellen Günay Thomsipe, genannt Tommy, erleben wir auch noch die Originstory von Eric dem Ersten mit, der die Welt der verschiedenen Geister unter seiner Kontrolle hat. Hierzu lässt sich Bully von der siebendimensional handelnden Ash’sharal Mieke Meideina in die Geisteswelt des Metazinn mitnehmen.

Fans des Exotischen kommen hier also voll auf ihre Kosten.

Ebenso die Fans toller Titelbilder, denn dieses ausdrucksstarke Bild sticht aus den schon sehr guten Bildern der Serie noch einmal besonders hervor. Mir gefällt es ausgesprochen gut!

Die Punktevergabe

Immersion (max. 4 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt): Der Roman springt zwar etwas zwischen den Schauplätzen, was sich dieses Mal aber verschmerzen ließ, da es ein gemeinsames, verbindendes Thema gibt. Hier vergebe ich 3,25 Punkte.

Der Sense-of-Wonder-Anteil (max. 2 Punkte): PWE-Metall ist in Perry Rhodan bei Leibe kein neues Thema, aber immer noch für eine gute Geschichte gut. Hier vergebe ich solide 1,5 Punkte.

Die Zyklushandlung (max. 2 Punkte) bzw. der übergeordnete Spannungsbogen: Wir machen einen guten Schritt voran, auch wenn noch nicht ganz klar ist, wofür das exotische PEW-Metall benötigt wird, es könnte noch eine größere Rolle in FENERIK spielen … 1,5 Punkte.

Die Leistung des Autors, d. h. Sprache und Ausdruck (max. 2 Punkte): Die Geschichte springt zwar zwischen Schauplätzen und Protagonisten, aber lässt sich flüssig lesen und man bleibt in der Geschichte. Dafür vergebe ich 1,75 Punkte

Das ergibt in Summe 8 von 10 Punkte.

Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen, die urlaubsbedingt etwas anders ausfällt.

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Warpskala

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8 10 0 1
8/10
Total Score
Markus Gersting

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