Spotlight: Alden Ehrenreich

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Alden Ehrenreich wurde das neue Gesicht einer populären Figur.

Die Liebe zum Film kommt durch die Familie

Die Karriere von Alden Caleb ist zum Zeitpunkt dieses Artikels noch relativ überschaubar. Trotzdem hat der am 22. November 1989 geborene Schauspieler bereits mit erstaunlich vielen berühmten Regisseuren zusammengearbeitet. Seine Liebe zu seinem Beruf wurde ihm von seiner Familie eingeflößt.

Seine Eltern waren zwar selber keine Darsteller, noch irgendwie sonst im Filmgeschäft tätig, aber zum Freundeskreis der Familie zählte beispielsweise der Regisseur Phil Alden Robinson, von dem Alden Ehrenreich seinen Vornamen erhielt. Und ihm wurden beim Aufwachsen diverse Filme, wie von den Marx Brothers, verschiedene Western oder andere Werke gezeigt, weshalb er sich selbst als einen „Film Buff“ bezeichnet, als jemanden, der die bewegten Bilder liebt und immer lieben wird. Was für ihn auch die Motivation war, Schauspieler zu werden und ihm ebenso Verständnis für seinen Beruf gab.

Erste Schauspielerfahrungen sammelte er bereits an der Pallisades Elementary School und ebenfalls an der Crossroads School in Santa Monica, Kalifornien. Nach seinem Schulabschluss studierte er an der New York University, genauer gesagt am Stella Adler Studio of Acting. Jedoch machte er nie seinen Abschluss, sondern gründete mit Freunden die Gruppe The Collectin‘, eine Gemeinschaft von Schauspielern, Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseuren, die sich gegenseitig bei ihren Film- und Theaterprojekten unterstützen.

Ein Who’s Who der berühmten Regisseure

Es war eine Begegnung mit Steven Spielberg, die dazu führte, dass die Karriere von Alden Ehrenreich 2005 begann. Der bekannte Filmemacher entdeckte den Jungen bei der Bar Mitzvah seiner Tochter und sah ein gelungenes Comedyvideo des künftigen Darstellers. Das führte dazu, dass er ihn mit dem Castingdirector von Dreamwork Studios in Verbindung brachte, wodurch er sein Fim- und Fernsehdebüt in einer Folge von Supernatural feiern konnte.

Eine seiner ersten Hauptrollen hatte er dann gleich 2009, als er von Francis Ford Coppola für dessen Drama-Film Tetro als Bennie gecastet wurde, der nach Bueonos Aires reist, um dort nach seinem vermissten älteren Bruder zu suchen, der einst ein vielversprechender Schriftsteller war. 2010 hatte er anschließend einen Kurzauftritt in Sofia Coppolas Somewhere – Verloren in Hollywood, wo er dann allerdings nicht in den Credits geführt wurde.

2011 konnte Alden Ehrenreich erneut mit Francis Ford Coppola zusammenarbeiten, als er in einer Nebenrolle von dessen Horrorkomödie Twixt – Virginias Geheimnis auftrat. 2012 sprach er für die Rolle von Peter Parker in The Amazing Spider-Man vor, wurde dann jedoch nicht genommen. Stattdessen trat er 2013 in dem Fantasy-Drama Beautiful Creatures – Eine Unsterbliche Liebe als männlicher Hauptdarsteller auf. Das war auch das Jahr, wo er mit Woody Allen in dessen Film Blue Jasmine kooperieren konnte.

In berühmte Fußstapfen zu treten ist alles andere als einfach

2016 waren es dann die Coen-Brüder, für die er arbeitete. Das war in dem Musical Hail, Caesar!, wo auch Josh Brolin, George Clooney, Scarlett Johansson, Tilda Swanton und Ralph Fienes mitmachten. 2017 erhielt er in dem Kriegsdrama Yellow Birds die Hauptrolle.

Es war 2018, als er in Solo: A Star Wars Story den Hauptcharakter darstellte. Er war der zweite Han Solo-Darsteller, nach Harrison Ford. Der Film war ein Prequel zur ersten Star Wars-Trilogie und sollte die Zeit bis zum neunten regulären Kinofilm überbrücken, was ja bereits schon Rogue One zwischen Teil 7 und 8 tat. Leider wurde der Leinwandstreifen für Disney ein kommerzieller Flop und er wurde auch von Fans und den Kritikern nicht so gut angenommen. Wobei Harrison Ford von der schauspielerischen Darbietung seines Nachfolgers durchaus angetan war. Aber auf jeden Fall wurde Alden Ehrenreich damit zum neuen Gesicht des berühmten Haudegens, da es bei vielen Legofiguren und auch Videospielen verwendet wurde.

Nach diesem Ausflug in die Welt des „kommerziellen“ Kinos kehrte der Schauspieler wieder zu seinen Wurzeln zurück und spielte im Fernsehen mit. Er war Teil des Casts der dystopischen SciFi-Serie Schöne neue Welt, die auf Aldous Hoxleys berühmten Brave New World-Buch basierte.

Alden Ehrenreich im Web

Götz Piesbergen
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