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I’m the doctor! – Doctor Who? – Exactly.

Colin Baker wurde am 08.06.1943 in London geboren, verbrachte den größten Teil seiner Kindheit jedoch in Rochdale. Wollte er Anfangs noch das recht trockene Berufsfeld des Anwalts unsicher machen, wechselte er mit 23 jedoch zur Schauspielerei, der er bis jetzt treu blieb.

Privates

Sehr viel gibt es über sein Privatleben nicht zu berichten. Eine geschiedene Ehe und eine bis heute haltende mit der Schauspielerin Marion Wyatt sind belegt. Zudem sind 4 Töchter und eine Menge Tiere seine derzeitigen Wegbegleiter.

Da sein Sohn Jack am plötzlichen Kindstod verstarb, engangierte sich Colin Baker seit 1983 bei der Foundation for the Study of Infant Deaths und war deren Präsident von 1997 bis 2005.

Erste Erwähnung als Schauspieler im TV  stellt die BBC-Serie Krieg und Frieden von 1972 dar. Hier verkörperte er, wie auch in späteren Rollen und Gastauftritten in allerlei Serien, eher zwielichtige oder gar böse Charaktere.

Durchbruch

Der große Durchbruch war seine Rolle als sechster Doctor Who, den er von 1984 bis 1986 verkörperte. Und es dennoch nur auf 11 Folgen schaffte. Daran hatte nicht einmal Colin Baker selber Schuld, es lag an den Drehbüchern. Der sechste Doctor war zwar schrill und bunt gekleidet, neigte aber im Gegensatz zu seinen Vorgängern auch zu Wutausbrüchen und Gewalt. Dies kam nicht nur bei den Zuschauern nicht besonders gut an, selbst die Führungsetage der BBC empfand dies als dem Image des Senders nicht sonderlich zuträglich. Dr. Who sollte eine besondere Form der Unterhaltung mit Fokus auf positive Darstellungen sein. Somit scheiterte der erste Versuch, den Doctor zu modernisieren und Colin Baker büßte seine Rolle ein.

Colin Baker

Colins weiterer Weg als Schauspieler führte ihn fortan primär auf Theaterbühnen. Zwar gab es vereinzelt Rollenangebote durch die BBC und diverse Filmgesellschaften, hiervon nahm er jedoch nur wenige an. Zu sehr hatte es ihn getroffen, als Sündenbock für Drehbuchprobleme herhalten zu müssen. Dies äußerte er auch mehrfach in der zwölften britischen Staffel von “Ich bin ein Star – holt mich hier raus”, in der er 2012 auftrat.
Trotzdem hatte er 1993 noch einmal einen Auftritt als Doctor Who im Serienspecial Dimensions in Time.

In seinem Blog “thoughts of a timelord” kann man noch ein paar interessante Dinge über ihn erfahren. Leider ist der letzte Eintrag aus 2016. Hier berichtet er auch über seinen Auftritt in der Fanserie Star Trek Continues.

Colin Baker im Web

 

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Mario Staas

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