Spotlight: Robert Gunner

Lesezeit circa: 3 Minuten

Robert Gunners Schauspielkarriere ist übersichtlich geworden.

Geh zur Navy, haben sie gesagt

Robert Gunner ist einer dieser Schauspieler, bei denen es kaum Infos über ihr Privatleben gab und gibt. Was man weiß ist, dass er als Robert Wolfmayer am 27. Juli 1931 in North Plainfield, New Jersey, zur Welt kam. Informationen über seine Familie sind allerdings nicht vorhanden. Weder ist bekannt, wer oder was seine Eltern waren, noch ob der spätere Darsteller überhaupt Geschwister hatte.

Auch über seinen Bildungs- und Berufswerdegang lassen sich nur spärliche Infos finden. Was man weiß, ist, dass er 1949 seinen Abschluss an der North Plainfield High School machte. Und danach leistete er Dienst bei der Navy und lernte später am Neighbourhood Playhouse die Schauspielerei.

Aufgrund seiner Körpergröße von 1.85m machte er sicherlich Eindruck. Weshalb es auch nicht lange dauerte, bis er seine erste Rolle erhielt. Es war 1961, als Robert Gunner in einer Folge der Westernserie Kleiner Zirkus in Gefahr auftrat.

Die größte Rolle seines Lebens, seine letzte

Doch bis zu seinem nächsten Auftritt sollte es anschließend dauern. Um genau zu sein sollten fünf Jahre vergehen, ehe man ihn wieder im Film und Fernsehen sehen konnte. In der Geheimagentenpersiflage „Derek Flint schickt seine Leiche“ hatte er einen „Bitte nicht Blinzeln“-Auftritt als Agent 0008, wofür er allerdings nicht in den Credits genannt wurde. Anders sah es bei „Bruce Lee – Das Geheimnis der Grünen Hornisse“ aus, wo er ebenfalls 1966 in einer Folge auftrat. Dafür wurde er dann in den Credits geführt, wenn auch unter dem Namen Bob Gunner.

1967 tauchte der Schauspieler in der Thriller-Komödie „Caprice“ auf. Jedoch wurde er in dem Doris Day-Film mal wieder nicht in den Credits aufgeführt. Doch es ging aufwärts, da er im selben Jahr in dem Western „The Jackals“ einer der Hauptdarsteller war. Vor ihm wurde allerdings zuerst Vincent Price gelistet.

Seine größte Rolle war dann auch gleichzeitig ironischerweise seine letzte. Denn 1968 spielte er in „Planet der Affen“ den optimistischen und patriotischen Astronauten Landon, der von George Taylors, dem von Charlton Heston dargestellten Hauptcharakter, im ersten Akt des Films für seine Taten kritisiert wurde. Die Wege der beiden trennen sich und als man ihn gegen Ende wieder trifft, ist er lobotomisiert worden.

Es ist bis heute unbekannt, wieso sich der Schauspieler dazu entschloss, seine Schauspielkarriere nach seinem größten Erfolg an den Nagel zu hängen. Bekannt ist allerdings, dass er Model wurde, das unter anderem für Marlboro und Ford warb. Er verstarb am 18. Dezember 2001 aus nicht öffentlich genannten Gründen.

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Götz Piesbergen
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