Peggy Carter muss dieses Mal gleich mehrere Sachen erledigen, darunter auch die Suche nach einer neuen Unterkunft.
Die Chemie stimmt
Nachdem ihre Mitbewohnerin umgebracht worden ist, macht sich Peggy (Hayley Atwell) auf die Suche nach einer neuen Bleibe. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Das Angebot ihrer Freundin, bei ihr in einem Wohnheim für Frauen einzuziehen, lehnt sie ab. Denn sie möchte insgeheim nicht, dass jemand erneut wegen ihr stirbt. Und die Möglichkeit, in einem der Häuser von Howard Stark zu wohnen, findet sie zwar interessant. Doch wegen ihren Ermittlungen kommt dies am Ende nicht in Frage.
Unterdessen versucht sie weiterhin, bezüglich der Unschuld des Erfinders und Industriellen zu ermitteln. Doch das gestaltet sich schwieriger, als gedacht. Wobei die Gegenseite währenddessen nicht untätig ist, und versucht, unliebsame Zeugen aus dem Weg zu räumen. Darunter auch jemanden, auf den Peggy Carter schon bald stößt.
Eines zeigt Brücke und Tunnel besonders gut. Dass die Chemie zwischen Peggy Carter und Edwin Jarvis stimmt. Die beiden ergänzen sich wunderbar, ohne dass ihre Beziehung ins Romantische abdriftet. Im Gegenteil: Es ist eine professionelle Partnerschaft, wobei sie das Sagen hat und er derjenige ist, der ihr folgt.
Jede Menge Probleme
Wobei Jarvis seine Hilfe ausbauen möchte, mehr machen will, als bisher. Wovor sie jedoch zurückschreckt. Was auch nachvollziehbar ist, da sie immer noch wegen dem Verschwinden Steve Rogers und dem Tod ihrer Mitbewohnerin traumatisiert sein dürfte. Hier wird es spannend werden, ob es Howard Starks Diener schafft, die Agentin zu überzeugen oder nicht.
Das Traumata um den Tod ihrer Mitbewohnerin hat allerdings noch andere Konsequenzen. Denn die Agentin sucht eine neue Unterkunft, was jedoch alles andere als einfach ist. So sieht man im Laufe der Episode wiederholt, wie sie Anzeigen durchgeht, wie ihre Freundin sie darauf bedrängt, ins selbe Wohnheim wie sie zu ziehen. Und wie sie an einer Stelle sogar in ein wahres Paradies kommt, dies dann aber ablehnt. Der Plot wird am Ende der Folge gut zu Ende gebracht und ist über die gesamte Episode hinweg unterhaltsam.
Nicht, dass dies das einzige Problem ist, mit dem sich Peggy herumärgern darf. So tauchen in dieser Episode auch Konsequenzen ihrer Aktivitäten vom letzten Mal auf. Wiederholt muss sie versuchen, zu verhindern, dass sie deswegen erwischt wird. Wobei hier das Hauptaugenmerk auf die Fotos gelegt wird, die von dem Ball gemacht wurden, wo sie getarnt als Blondine auftrat. Es steht zu befürchten, dass sie fotografiert wurde, was dann ebenfalls für sie schlecht sein könnte.
Eine mysteriöse Organisation wird noch mysteriöser
Doch hauptsächlich ist natürlich die aufkommende Gefahr von Leviathan bedeutsam. Und hier macht die Episode alles richtig. Das Mysterium um diese Organisation wird weitergesponnen. Man erfährt zwar nichts darüber, wer im Hintergrund die Fäden sieht. Aber man sieht, dass seine Agenten durchaus skrupellos agieren können. So wird gezeigt, dass Sasha Demidov auf der Suche nach Leet Brannis bereit ist, sprichwörtlich über Leichen von Unschuldigen zu gehen.
Leet Brannis ist eigentlich ebenfalls ein Leviathan-Agent. Jedoch wird er abtrünnig und wird von diversen Leuten verfolgt. Ehe er von Peggy Carter und Jarvis gefunden wird. Woraus sich eine spannende Verfolgungsjagd entwickelt, die nicht so endet, wie man es vermuten würde.
Es ist ein mutiger Schritt der Serie, dass sie mit dieser Folge erst mal alle Identifikationsfiguren der Leviathan-Organisation aus dem Weg räumt. Vor allem, weil aktuell niemand da ist, der als Nachfolger aufgebaut wird. Aber wer weiß? Vielleicht wird das Symbol, dass Brannis kurz vor seinem Tod noch in den Boden zeichnet, der Faktor, der dazu beiträgt, dass der nächste Repräsentant eingeführt wird. Mal schauen, was da noch geschehen wird.
Es ist wieder eine actionreiche und spannende Folge, die gleichzeitig alle Figuren weiterentwickelt. Weshalb man sich umso mehr auf die nächste Episode freut.
Info
Drehbuch: Eric Pearson
Showrunner: Tara Butters, Michele Fazekas & Chris Dingess
Regie: Joseph V. Russo
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