Man kann auf einer Theaterbühne alles darstellen. Sogar eine etwas andere Art der Zusammenfassung vergangener Ereignisse.
Etwas Besonderes
Derweil Zuko (Dante Basco) und Aang das Feuerbändigen üben, sind Sokka (Jack DeSena) und Suki (Jennie Kwan) einkaufen. Sie kommen mit einem Plakat zurück, dass eine Theateraufführung ankündigt, dass auf ihren Abenteuern basiert. Neugierig und dankbar für die Ablenkung macht sich die Gruppe auf den Weg, um der Aufführung beizuwohnen.
Doch es zeigt sich, dass das Stück ihre Taten sehr frei interpretiert. Aang wird von einem Mädchen dargestellt, während Toph (Jessie Flower ) ein großer, muskulöser Mann ist. Gleichzeitig wird einigen von ihnen etwas klar. Zuko realisiert, wie schlecht er seinen Onkel Iroh behandelt hat. Derweil Aang klar wird, dass er Katara (Mae Whitman) liebt, die mit der Enthüllung allerdings ihre Probleme hat.
Auf die Bühne, fertig los ist eine besondere Folge. Denn es ist die vorletzte Episode, ehe dann das Staffelfinale anfängt. Dementsprechend haben sich die Macher der Serie etwas Spezielles einfallen lassen. Sie fassen noch mal alle wichtigen Ereignisse zusammen, tun dies aber auf eine besondere Art und Weise.
Eine etwas andere Zusammenfassung
Denn die Zusammenfassung erfolgt in Form eines Theaterstücks, dass die Geschehnisse etwas anders darstellt. Dementsprechend ist der Tonfall dieser Episode auch eher leicht und locker und komisch. Wobei sich trotzdem, wie es für die Serie üblich ist, immer noch ernste Untertöne einschleichen.
Die ganze Darstellung dieses Theaters ist einfach grandios. Es fängt schon damit an, dass die Geschlechter einiger der Figuren quasi umgedreht worden sind. Aang ist in dem Stück auf ein Mal weiblich, derweil Toph ein Mann ist. Auch sonst werden viele Sachen überdreht oder auf den Kopf gestellt dargestellt.
Die Darbietung kommt beim Team Avatar allerdings nicht gleichermaßen gut an. So kritisiert Sokka beispielsweise, dass der Schauspieler von ihm nicht seinen besonderen Humor hat. Derweil Toph den Spaß ihres Lebens hat, weil sie mit der verdrehten Darstellung kein Problem hat.
Eine wertvolle Einsicht
Es gibt allerdings ebenfalls einige großartige Charaktermomente. So realisiert Zuko, wie schlecht er seinen Onkel behandelt hat. Auch dies ist ein Zeichen dafür, dass er gewachsen ist, dass er sich verändert hat. Er ist nicht mehr der egoistische Prinz, der ständig über sein Schicksal klagt. Jetzt, wo er es selber in den Händen hat, ist er fähig, seine Fehler zu erkennen und zu ihnen zu stehen.
Doch ebenso wichtig ist die Entwicklung in der Beziehung zwischen Aang und Katara. Dass der Avatar in die Wasserbändigerin verschossen ist, wurde ja wiederholt gezeigt. Nur sie wusste davon nichts. Bis eben zu dieser Folge.
Und im Prinzip sagt sie aus, dass sie in der aktuellen Lage noch nicht bereit ist, für eine Beziehung. Was Aang dann natürlich nicht sonderlich gut auffasst. Weshalb sich da wieder einmal zeigt, dass er noch sehr jung ist, derweil Katara im Vergleich emotional gereifter wirkt.
Beziehungen
Interessanterweise führen die Theaterschauspieler auch eine Szene auf, in der ihre Katar ihre Gefühle zu Zuko gesteht. Das war natürlich Futter für all jene, die vor allem seit dem Ende der zweiten Staffel die beiden zusammen sehen wollten. Doch diese Folge macht klar, dass daraus nichts wird. Dass sie keinerlei romantische Gefühle für den Feuernationenprinzen hegt.
Es ist eine grandiose Folge, passend zum als Nächstes kommenden Staffelfinale.
Info
Regie: Giancarlo Volpe
Drehbuch: Tim Hedrick, Joshua Hamilton, John O’Bryan
Showrunner: Michael Dante DiMartino, Bryan Konietzko
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