Diese Folge bietet eine weitere Anspielung an die Batman-Historie, die sogar recht passend ist.
Ein Debüt mit Geschichte
Eddie Nygma (Ronan Raftery), auch der Riddler genannt, überzieht Gotham City mit Furcht und Schrecken. Er ist äußerst schießwütig und scheut sich nicht davor zurück, über Leichen zu gehen. Das Problem ist: Die Polizei weiß nicht allzu viel über ihn. Und die einzige Person, die ihnen helfen könnte, schweigt.
Mark Desmond (Zach Lazar Hoffman) ist diese Person und er sitzt im Blackgate ein. Um herauszufinden, wer Eddie Nygma ist, nimmt Batman (Hamish Linklater) die falsche Identität von Matches Malone an und kommt so ebenfalls ins Gefängnis. Wo er dem anderen Gefangenen regelmäßig das Leben rettet. Denn der Riddler möchte ihn tot sehen.
Matches Malone war schon immer die falsche Identität von Batman, die dieser annimmt, wenn er mehr von der Unterwelt erfahren möchte. Zu sehen, dass dieser jetzt in Undercover sein Batman – Caped Crusader Debüt feiert, ist großartig. Wobei allgemein dies eine überwiegend gute Episode ist.
Vertrauensgewinnungsmaßnahmen
Die Folge lebt davon, dass man sieht, wie Matches nach und nach das Vertrauen von Mark Desmond erhält. Wie er ihm immer wieder das Leben rettet. Und sich sogar gemeinsam mit diesem von den Wächtern verprügeln lässt.
Mark selbst scheint zu Beginn noch unwissend zu sein, dass es sein früherer Freund ist, der seinen Mord befohlen hat. Er ist immer noch der Auffassung, dass Rupert Thorne derjenige ist, der draußen das Sagen hat. Wobei ihm im Laufe der Handlung immer mehr Zweifel daran kommen, weil er schon länger einsitzt, als es für gewöhnlich normal ist. Man sieht also hieran, wie das Misstrauen in ihm größer wird.
Und das zu Recht, wie sich ja wiederholt zeigt. Gleichzeitig sieht man aber ebenfalls, wie weit Matches Malone geht, um das Leben des Zeugen zu retten. Mal geht er heimlich vor, ein anderes Mal dann doch deutlich direkter. Nur um am Ende sogar gemeinsam mit diesem aus dem Gefängnis auszubrechen und dabei auch sein Leben zu retten.
Wahre Freunde
Interessant ist die Darstellung von Edward Nygma. Man lernt einen Mann kennen, der wie manisch agiert. Der keine Widersprüche duldet und dabei sogar nicht von abschreckt, die entsprechende Person vor den Augen aller anderen zu töten. Eine solche brutale und gewalttätige Charakterisierung gab es in der Comichistorie der Figur noch nie.
Und es passt auch nicht so recht zu der Erwartungshaltung, die man von dem Charakter hat. Hier schießt die Serie übers Ziel hinaus. Vor allem auch deshalb, weil nicht ganz klar ist, wieso er überhaupt Riddler genannt wird? Er macht an einer Stelle in der Episode einen Rätselwitz, das war es aber dann schon. Das ist, ehrlich gesagt, ziemlich enttäuschend.
Ein irritierendes Ende
Trotzdem, abgesehen davon, ist dies eine weitere gute Folge. Bei der am Ende wieder der Joker auftaucht. Hoffentlich wird er demnächst ein wenig mehr in die Handlung eingebunden.
Info
Drehbuch: Tyrone Finch & Bryce Abood
Showrunner: Bruce Timm
Regie: Christopher Berkeley
Lust, in unserem Team mitzumischen? Dann schaut doch mal auf unsere MITMACHEN Seite.
Warpskala
Warpskala- Batman: Caped Crusader – 13 – Undercover - 20. August 2026
- Taikon: Die Barke des Lichts (Gabriel Voss) - 19. August 2026
- Skull Island – 08 – So fängst du nie einen Affen - 19. August 2026

