[Perry Rhodan 277] Befehle aus der 5. Dimension

Lesezeit circa: 3 Minuten

 

5000 Mann auf Schleichfahrt durch die Galaxis – und die Toten helfen.

Befehle aus der 5. Dimension
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Befehle aus der 5. Dimension
Erschienen: 1966
Autor: K. H. Scheer
Titelbild: Johnny Bruck

Handlung von „Befehle aus der 5. Dimension“

Altmeister Scheer übernimmt und es hagelt naturgegeben gleich die obligatorischen Lobhudeleien auf die absolute Überlegenheit der Terraner. Ist halt Scheer und sein Markenzeichen. Dann nimmt die Handlung Fahrt auf. Redhorse gibt nach seinem Erdaufenthalt wichtige Hinweise. Der Zentrumstransmitter ist durch die noch aggressiven Haluter abgeriegelt. Man findet über Gucky heraus, dass er eine ihn rufende Stimme telepathisch gehört habe beim letzten Erdbesuch. Diese gehörte jedoch nicht wie angenommen Redhorse und seinem Team.

Man fliegt also zur Erde, findet die im Vorheft ausgestreuten Sender, die nur von Gucky gehört werden können, und findet am Ende DINO III. Man fliegt mit dem Dino-Tender Richtung Andromeda und baut im Leerraum die frischen Lineartriebwerke in die Crest. Der DINO III ist am Ende seiner Flugreichweite und wird im Leerraum zurückgelassen. Rog Fanther und die Korvette im Dilatationsflug wurden übrigens trotz intensivster Suche nicht gefunden.

Im Leerraum ortet man gigantische Objekte. Weltraumbahnhöfe der Maahks, welche aus Andromeda fliehen. Drei Maahkschiffe greifen an und werden abgeschossen. Die Besatzungen der drei vernichteten Maahk-Raumer waren die wissenschaftliche Elite der Flüchtlinge. Die Maahks erreichen die Milchstraße und fallen in die Primitivität zurück ohne ihre Elite. Um dann in etwa 40.000 Jahren gegen die Arkoniden zu kämpfen, am Ende vor diesen zu fliehen – und zwar wieder zurück nach Andromeda. Ein Kreis schließt sich. Eine tragische Geschichte.

Kritik

Wie üblich ist „Befehle aus der 5. Dimension“ ein solides Heft mit typisch scheer´schen Stilmitteln. Action und Rumms inklusive. Und trotzdem versteht Scheer es wie kein anderer, gleichzeitig epische Zusammenhänge zu entwickeln und diese auch noch passend in seine Hefte einzubauen. Ich könnte jetzt natürlich wieder überkritisch sein und den Umstand des Maahksangriffs bemängeln. Maahks sind Logiker. Und es ist NICHT logisch, die gesamte wissenschaftliche Elite des Volkes in einem Angriff auf ein unbekanntes Schiff zu riskieren. Eigentlich. Zumindest für mich.

Aber Angesichts der ganzen Patzer und Schnitzer im bisherigen Zyklus stört mich das jetzt nicht mehr. Vielleicht dachten die Maahks, es mit Lemurern zu tun zu haben. Und bei denen hätten drei Schiffe vielleicht gereicht.

Und ein tolles Titelbild.

Amazon Reflink
Ref-Link

Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.
Mario Staas

Letzte Artikel von Mario Staas (Alle anzeigen)

Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.

Kommentar verfassen