[Perry Rhodan 12] Das Geheimnis der Zeitgruft

Lesezeit circa: 3 Minuten

Die Zeitsperre bewahrt eines der größten Geheimnisse des Universums …

Das Geheimnis der Zeitgruft
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Das Geheimnis der Zeitgruft
Autor: Clark Darlton
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1961

Zur Handlung in Das Geheimnis der Zeitgruft

Perry Rhodan kehrt mit der STARDUST II, dem 800-Meter-Schiff der Arkoniden, zur Wega zurück. Eine offene Konfrontation mit dem Topsidern scheut er trotz Überlegenheit. Sein Schiff ist nicht voll besetzt und außerdem versucht er trotz allem, das Leben der Topsider soweit wie möglich zu schonen. Also wird wieder auf Mutanten und Tricks zurückgegriffen, um die Topsider von den Planeten der Ferronen zu vertreiben. Überdies will Perry Rhodan die Baupläne der Transmitter von den Ferronen. Diese Transmitter wurden den Ferronen einst von Wesen geschenkt, die länger als die Sonne leben. Die Pläne liegen in der sogenannten Zeitgruft, welche Perry mithilfe seiner Mutanten knackt.

Mecker-Mario am Werk

In Das Geheimnis der Zeitgruft merkt man doch mal ansatzweise, dass die Tospider den Ferronen wirklich Schaden zufügen, auch außerhalb des militärischen Bereichs. Wirklich bedrohlich wirken sie dennoch nicht, eher harmlos, naiv, nahezu verblödet. Schade.

Lobend muss man hingegen Perry Rhodan erwähnen, der versucht, den Konflikt mit den Topsidern so unblutig wie möglich zu beenden. Als strahlender Held muss er auch so dargestellt werden, keine Frage, dennoch kann und muss man dies loben. Andere Helden aus den frühen 1960er-Jahren waren dahingehend weitaus weniger zimperlich.

Bully, der Sidekick

Ein wenig ärgerlich die Darstellung von Bully, trotz Hypnoschulung der zweitintelligenteste Mensch der Erde. Immer wird er als völliger Vollhonk dargestellt. Stichwortgeber sind literarisch zwar notwendig, schließlich gäbe es sonst keine Sidekicks und dergleichen. Dass aber einer der intelligentesten Köpfe der Erde nicht einmal eins und eins zusammenzählen kann, ist nicht witzig, sondern einfach ärgerlich.

Perry Rhodan – ohne strahlend weiße Heldenweste

Positives Feeling gab es beim Einreißen der Zeitgruft. Hier weht einem, in wenigen prägnanten Worten geschildert, kosmische Luft um die Lesenase. Hochstehende Wesen, mutmaßlich unsterblich, sollen die Zeitgruft installiert haben. Das macht neugierig und Hunger auf mehr. Auch wenn man den Thort, das Oberhaupt der Ferronen, fast schon bedauern muss. Was Perry mit ihm anstellt, um an die Transmitterpläne zu kommen, ist deutlich gesagt Erpressung. Allerdings kann man Perry auch verstehen. Ohne ihn wären die Ferronen wohl wahrscheinlich einem sehr unschönen Schicksal entgegengesteuert.

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Mario Staas
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