Die erste Auseinandersetzung zwischen den beiden Brüdern verläuft anders, als gedacht.
Es „drohen“ Plottwists und Überraschungen
Die Kindheit von Dante und Vergil war von einer gegenseitigen Rivalität geprägt. Ständig maßen sie sich gegeneinander, forderten sich gegenseitig heraus. Häufig war dabei Dante der Bessere. Doch dann wird das Familienidyll jäh durch die Ankunft von Dämonen gestört, die die Familie angreifen und Vergil in die Hölle entführen. Wo er zunächst gefoltert wird, ehe er von Mundus und seinen Leuten befreit wird. Er schwört daraufhin diesem Dämonenkönig die ewige Treue.
In der Gegenwart macht sich Vergil (Robbie Daymond) auf den Weg zum Darkcom-Hauptquartier. Doch unterwegs wird er von Dante (Johnny Yong Bosch) abgefangen. Beide fangen an, sich gegenseitig zu bekämpfen. Wobei bei diesem Duell Vergil etwas die Oberhand hat.
Der Panther, der Löwe, der Wolf ist eine Devil May Cry-Folge, die mit zu den besten der bisherigen Serie gehört. Was daran liegt, dass es hier jede Menge Überraschungen und Plottwists gibt. Derweil am Ende die Weichen für die kommenden Folgen gestellt werden.
Zweigeteilt
Der Fokus dieser Episode liegt glasklar auf dem Brüderpaar Dante und Vergil. Vor allem Letzterer kann sich im Laufe dieser Folge massiv weiterentwickeln. Man erfährt viel über seine Persönlichkeit, über seinen Charakter. Und wieso er eben so handelt, wie er es tut.
Dabei ist die Folge zweigeteilt. Der erste Teil, die ersten grob sieben Minuten, zeigen die Kindheit der beiden Brüder. Wie sie sich ständig miteinander messen und wie bei Vergil eine Eifersucht auf Dante entsteht, weil der nicht nur ihm in vielen Dingen überlegen ist. Sondern scheinbar auch mehr die Aufmerksamkeit ihrer Mutter erhält, wobei man als Zuschauer ein anderes Bild kriegt.
Und nach dem Intro geht es weiter. Dieses Mal liegt der Fokus mehr auf der Action. Wenn man sieht, wie sich die beiden Brüder gegenseitig bekämpfen und dabei das Maximum ihrer Schwertkampfkünste brauchen.
Ein eindeutiger Sieger
Interessanterweise hat man hier den Eindruck, dass Vergil in diesem Duell klar der Bessere ist. Was entweder daran liegt, dass sich Dante zurückhält oder daran, dass er wirklich der klar Überlegenere ist. Vermutlich ist es sogar eine Mischung aus beidem. In jedem Fall wird hier einiges ausgesprochen und man merkt, wie verletzt die Gefühle von Vergil sind.
Überraschenderweise endet das Duell mit einem eindeutigen Sieger. Das Ende ist brutal und heftig, auch wenn der Unterlegene noch am Leben sein könnte. Schließlich haben die beiden Brüder Schnellheilkräfte.
Interessant ist allerdings auch das Geschehen innerhalb der Darkcom-Zentrale. Wo Mary unter emotionalen Druck gesetzt wird, damit sie nicht selbstständig wird. Und wo es am Ende zu einer großen Konfrontation mit einer überraschenden Weiterentwicklung kommt.
Massive Fortschritte
Es ist dabei vor allem Mary, Lady, die in diesem Plot den größten Fortschritt macht. Zunächst will sie selber aktiv eingreifen, um die Leben ihrer Soldaten zu schützen. Wird dann allerdings von Arius und Blaine zurückgehalten. Bis sie am Ende einen deutlichen Schlussstrich zieht, der klar macht, dass sie von jetzt alleine aktiv ist.
Und doch ist es das Finale dieses Plots, dass dabei am meisten in Erinnerung bleibt. Wo klar wird, dass eine Person Hintergedanken hatte. Weshalb es in der nächsten Folge zu einem Duell zwischen diesem Charakter und Vergil hinauslaufen dürfte.
Überhaupt Duelle: Hier kann die Episode wirklich glänzen. Eben weil diese wunderbar animiert sind. Schade nur, dass einige von diesen immer noch durch diese unpassende Nu-Metal-Musik begleitet werden. Dadurch geht viel Atmosphäre verloren.
Es ist eine großartige Folge.
Info
Drehbuch: Story von Adi Shankar, Geschrieben von Alex Larsen
Showrunner: Adi Shankar
Regie: Han Seung Woo
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