Omni-Mans Taten sind enthüllt, weshalb versucht wird, ihn auf jede nur erdenkliche Weise zu stoppen.
Der Auftakt
Debbie (Sandra Oh) konfrontiert ihren Mann (J. K. Simmons) mit ihren Erkenntnissen. Der versucht auch nicht, sich da rauszureden, sondern appelliert an sie, dass alles wieder besser wird. Doch sie akzeptiert dies nicht, weshalb es zum Streit kommt, bei dem er einfach abhaut. Woraufhin sie zur GDA geht, wonach Cecil (Walton Goggins) alle Hebel in Bewegung setzt, um Omni-Man aufzuhalten.
Unterdessen versucht Mark (Steven Yeun) sich mit Amber (Zazie Beetz) zu versöhnen. Doch die will nichts von ihm wissen, auch selbst anschließend nicht, als er ihr seine Geheimidentität als Invincible zeigt. Er versteht nicht, wieso sie agiert und sucht am Ende Atom Eve (Gillian Jacobs) auf, um mit ihr darüber zu reden. Die ihn den Kopf wäscht. Doch dann ist alles egal, als sie nämlich mitkriegen, dass Omni-Man gegen einen Kaiju kämpft und sie ihm helfen wollen.
Wir müssen reden ist der Auftakt zum Staffelfinale. Und einmal mehr schafft es die Folge, dramatische mit persönlichen Momenten zu kombinieren. Wodurch eben klar wird, was hier alles auf dem Spiel steht.
Ein kompletter Kontrast
Es gibt hierbei mehrere Überraschungen. Zum Beispiel, wenn man sieht, wie stark Omni-Man in Wahrheit ist. Dass er beispielsweise den Angriff von Reanimen schadlos übersteht, obwohl diese seinem Sohn übel zugesetzt haben. Oder, als er die Attacke einer Weltraumkanonen ebenfalls unverletzt übersteht, um dann ins All zu fliegen und diese Waffen zu vernichten.
Gleichzeitig zeigt das auch, wie viele Gegenmaßnahmen Cecil im Laufe der bisherigen Season angesammelt hat. Eben nicht nur die Reanimen, sondern ebenfalls den Kaiju. Doch all dies schafft es nicht mal ansatzweise, den abtrünnigen Helden zu verletzten. Und das, obwohl Cecil ihn sogar triezt und dann per Teleporter immer wieder kurzfristig abhaut.
Das komplette Kontrastprogramm ist dann die Handlung von Mark. Die wirkt wie typische Coming-of-Action-Klischee, nur eben mit Superheldenkomponente. Und man hat im Laufe der Handlung den Eindruck, dass Mark sich am Ende ziemlich selbst bemitleidet. Weil er doch alles versucht hat, um Amber zurückzugewinnen und diese ihn dann trotzdem immer noch abweist. Er versteht die Welt nicht, um es überspitzt zu formulieren.
Die Begegnung wird kommen
Und sucht deshalb Rat bei seinen besten Freunden. In seiner Privatidentität ist es William, der ihm mit allerlei Beispielen versucht beizubringen, wie falsch er mit seinem Vorgehen ist. Und als Superheld ist es Atom Eve, die ihm zunächst zwar zuhört, dann aber kurz darauf den Kopf wäscht, da sie sein Verhalten so unmöglich findet.
Erstaunlicherweise funktioniert der Kontrast sogar ganz gut, weil er in Stückchen Normalität darstellt. Im Gegensatz zu dem Drama, das gerade bei Omni-Man abgeht. Wobei allerdings auch klar ist, dass diese Normalität irgendwann verschwinden muss, zugunsten der Begegnung zwischen Vater und Sohn.
Es gibt auch andere Plots, die sich weiterentwickeln oder sogar abgeschlossen werden. So erhält Robot in dieser Folge von den Mauler Twins einen neuen Körper. Er ist jetzt vom Aussehen her ungefähr gleichalt wie Monster Girl, verfügt aber immer noch über seinen Intellekt und kühlen Verstand. Den er auch einsetzt, als die Zwillinge versuchen, übers Ohr zu hauen.
Grandios und Spannend
Wobei die Zwillinge dann später auch noch wichtig werden, als sich herausstellt, dass sie für Immortal einen neuen Körper geklont haben. Und auf diesen dessen Kopf setzen, wodurch der Superheld wiederbelebt wird. Der sich anschließend entgegen aller Sicherheitsmaßnahmen aufzumachen, um seinen Mörder zu stellen. Unnötig zu sagen, dass diese Konfrontation nicht ganz so verläuft, wie geplant.
Es ist ein grandioser und spannender Auftakt zum Seasonfinale.
Informationen
Regie: Vinton Heuck
Drehbuch: Simon Racioppa
Showrunner: Simon Racioppa
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