[Perry Rhodan 251] Die Armee der Biospalter

Lesezeit circa: 3 Minuten

„Die Armee der Biospalter“ – Die Regenerierten stürmen das Ultraschlachtschiff – und Gucky ergreift die Flucht …

Die Armee der BiospalterErschienen: 1966
Autor: William Voltz
Zeichner: Johnny Bruck

Die Handlung von „Die Armee der Biospalter“

Der Roman „Die Armee der Biospalter“ beginnt eher haarsträubend. An Bord eines Schiffes der Biospalter geht in atemberaubendem Tempo so ziemlich alles kaputt, was nur irgendwie kaputt gehen kann. Drei Schiffe sind es, die auf Kurs zu Kalaks Plattform sind. Man ist offenbar schon Jahre unterwegs. Die Biospalter heißen so, weil sie immer dann, wenn sie sterben, sei es durch äußere Einwirkung, sei es durch natürliche Ursachen, zu einer Gelmasse werden und ca zehn Minuten später vollständig regeneriert wieder weiterleben, mit allen Erinnerungen des vorherigen Biospalters. Die drei Schiffe fallen auf KA-preiswert und werden dabei zerstört. Die Biospalter wollen danach sofort die CREST III erobern, dabei gehen sie völlig überheblich und siegesgewiss vor, obgleich sie technisch keine Chancen haben. Einige verbrennen im HÜ-Schirm der CREST III, eines der wenigen Ereignisse, bei denen ein Biospalter dauerhaft stirbt.

Perry entschließt sich, da die Wesen so harmlos scheinen, die CREST für die Biospalter zugänglich zu machen, er möchte keine weiteren Tode durch die Energieschirme.Natürlich kommt es wie es kommen muss – die Biospalter setzen beim Regenerationsvorgang ein Nervengas frei, welches die Besatzung der Crest beeinflusst und gefügig macht. Nur Perry, Atlan und Gucky sowie Kalak bleiben verschont bzw. werden von Gucky gerettet. Man bleibt nur mit einem Moskitojäger an Bord der KA-preiswert, während die CREST III davonfliegt.

Kritik

Der liebe William Voltz kann hervorragend schreiben, wenn man ihn lässt. Manchmal ging jedoch auch mit ihm die Phantasie durch. Hier ist genau das zu Heftbeginn passiert. Dass die Schiffe der Biospalter technisch Gurken sind kann gut sein, auch dass es starke Abnutzung und Wartungsmängel gibt. Dass jedoch just zum Handlungszeitpunkt an Bord aller drei Schiffe quasi im Minutentakt die Defekte ein Wettrennen veranstalten ist dann doch etwas zu dick aufgetragen. Das bin ich eigentlich gerade von WiVo besser, sprich realistischer, gewohnt.

Grenzdebil wird es, als Perry die HÜ-Schirme abschaltet, um nicht noch mehr Tote bei den Biospaltern zu verursachen. Es gibt Prallschirme, Fesselfelder etc etc, die allesamt nicht tödlich wirken, keines wird genutzt, stattdessen lässt man die Wesen an Bord der CREST III – wo selbst ein verschließen der Schleusen bereits gereicht hätte, sie draußen zu halten. Wenn die Logik so derart zugunsten des Plots geopfert wird hilft nichts mehr, das ist dann einfach nur noch hochgradig ärgerlich.

 

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.
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