[Perry Rhodan 294] Die Eroberer

Lesezeit circa: 3 Minuten

Der Weg zur Galaxis wird freigekämpft – und Gucky begegnet Faktor III.

Die Eroberer
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Die Eroberer
Autor: Clark Darlton
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1967

Zur Handlung

Reginald Bull und Perry Rhodan gehen gegen die nächsten Weltraumbahnhöfe vor. Midway und Lookout werden erobert. Somit ist Andromeda wieder erreichbar. Auf dem Wege begegnet Gucky dem Meister der Insel Prot Meyhet. Dieser erweist sich als fairer Gegner, der weitestgehend sauber spielt. Für einen Meister der Insel eine Sensation. Am Ende darf Prot Meyhet entkommen.

Gedanken zu „Die Eroberer“

Gerne würde ich dieses Heft loben oder bemeckern. Beides geht nicht so richtig. Einerseits war die Handlung soweit okay. Auch spannend und abwechslungsreich. Andererseits wirkte alles in sich so abgehetzt. Extrem gedrängt. Als habe man hier erst realisiert, dass es ja nur noch sechs Hefte inklusive diesem bis zum Ende des Zyklus sind.
Entsprechend eindimensional sind auch die Akteure und Begebenheiten geschildert. Rühmliche Ausnahme ist hier Prot Meyhet. Dieser handelt menschlich, gibt den Terranern eine Chance. Und handelt damit wieder recht bescheuert im Sinne des Krieges. Wenn ich einen Gegner habe, dann vernichte ich ihn auch, außer ich bin völlig überlegen und der Gegner bereits am Boden.

Gucky mal wieder

Gucky darf hier wieder eine seiner speziellen Extratouren fahren. Und auch wenn ich es hoch anrechne, dass Gucky hier in Perrys Sinne mit einem Gegner milde umgeht, so ist dies angesichts all der Verbrechen der Meister der Insel irgendwo widersinnig. Nun kann man daraus allerdings auch wieder keinen Strick für Gucky drehen. Denn Prot Meyhet war durch seinen Schutzschirm adäquat geschützt. Im Endeffekt kann man es drehen und wenden, wie man will: Meyhet wäre wohl in jedem Fall entkommen. Die freundliche Unterhaltung mit Gucky diente hier wohl dem Entkommen aus dem Schema „Böser Gegner muss auch immer böse sein“. Ein wenig Ambivalenz schadet nie.

Ansonsten hatte dies Heft wohl so ziemlich alles, was Perry Rhodan in der Frühzeit bieten kann: Action im Raum und Action mittels Bodentruppen. Begeistern konnte es mich dennoch nicht. Zu viel Handlung auf zu dichtem Raum zieht nicht.

Titelbilder

Loben kann man hier wieder einmal das Titelbild. Auch wenn es recht martialisch wirkt, so hat es doch einen Hauch von Kosmos und Unendlichkeit in sich. Dass der gezeigte Kugelraumer keinen Ringwulst hat und die Schleuse viel zu groß für ein solch kleines Schiff ist, fällt hier nicht einmal ins Gewicht.

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Mario Staas

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.

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