[Perry Rhodan 307] Die Macht der Gläsernen

Lesezeit circa: 3 Minuten

Sie sind König Dantons Männer – und sie überlisten die Todesboten von Magellan

Die Macht der Gläsernen
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Die Macht der Gläsernen
Autor: K. H. Scheer
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1967

Handlungszusammenfassung

Roi Danton handelt um Rubin und bekommt den Planeten und die Anerkennung der Freihändler – dafür bezahlt er mit einer Reihe von technischen Neuentwicklungen. So ist zum Beispiel jetzt eine Verfolgung durch den Linearraum möglich.
Ein wenig Hin und Her später gelingt durch einen Trick die Vernichtung der OMASO mit dem großen Hypnokristall an Bord. Die Besatzung kann allerdings weitestgehend gerettet werden.

Diesmal kein Gemoser

Scheer verzichtet hier fast schon konsequent auf seine sonst so martialisch überzeichnende Art. Angenehme Überraschung und sehr wohltuend. Dafür gleicht er diesen Verzicht durch einen gewissen Humor aus, der diesmal relativ realistisch wirkt und nicht mit dem Dampfhammer daherkommt. Hat mir sehr positiv gefallen. Zudem wird hier noch eine Erklärung für das Versagen des Kapitäns der OMASO nachgeliefert.

Insbesondere die vielen kleinen „Neuentwicklungen“ von Roi Danton und der dafür von Melbar Kasom kommende Fußtritt in das Sitzfleisch von Roi Danton – herrlich. Da kann dann sogar ein Meckerhannes wie ich herzlichst lachen. Kommt ja nun auch nicht so oft vor, insbesondere nicht bei den alten Sachen.

Action gab es, dazu schöne ruhigere Passagen. Die Charaktere bekamen hier mal etwas Raum, sich zu entfalten. Schön. Dennoch gab es Spannung pur im Heft. Und der Linearraumspürer eröffnet der Handlung neue Optionen, ohne zu übermächtig zu sein. Hier hat man deutlichst aus dem Meister der Insel Zyklus gelernt und erkannt: Manchmal ist ein Tick weniger dick aufgetragen einfach für die Handlung besser.

„Verzeihen Sie ihm die Eigenmächtigkeit. Ein tüchtiger Mann, dieser Sergeant.“

Fazit zu Die Macht der Gläsernen

Scheint so, als könne selbst ich nicht immer nur mosern und kann mal ein Heft das sein lassen, als was es gedacht war: Gute, nette Unterhaltung. Und ich bin sehr froh, dies machen zu können. Auch wenn der Roman die Handlung jetzt nicht unbedingt vorangebracht hat. Zumindest im Hinblick auf den Zyklus. Würde man heute wohl als Füllroman bezeichnen. Was dem Werk Unrecht täte, genau wie heute diese Bezeichnung den aktuellen Sachen nie gerecht wird.


Wir brauchen euren Support!

Viele Magazine im Web werden über Werbung finanziert. Wir haben bewusst darauf verzichtet, damit euer Erlebnis auf unserer Seite möglichst ungestört ist. Wir bieten euch News, Reviews, Artikel, Videos und einen Podcast zu mittlerweile fast allen Bereichen der Science-Fiction. Wir haben keinen Clickbait, keine Fakenews und auch keine Paywall.
Die Kosten steigen, die wenigen Einnahmen sinken, auch dank der derzeitigen Situation. Wir wollen uns keine goldene Nase verdienen, aber es wäre schade, wenn wir die Seite irgendwann deswegen einstellen müssten.

Es ist auch ganz einfach. Ihr könnt uns regelmäßig ab 1€ monatlich bei Steady unterstützen, einmalig per PayPal oder ihr werft einfach mal einen Blick in unseren warpShop. (Die Shirts sind erste Sahne, Ehrenwort!).

Wenn ihr euch für eine Tätigkeit bei uns interessiert, dann ist die Seite MITMACHEN genau richtig.
Für den Fall, dass ihr noch mehr Infos haben wollt, findet ihr diese unter SUPPORT US. Dort findet ihr auch unsere Ref-Links.

Wir danken euch.

Mario Staas
Letzte Artikel von Mario Staas (Alle anzeigen)

Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: