Spotlight: Friedrich Beckhaus

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Was haben Grag, der Roboter, Baron von Zwiebelschreck und der Hund Rantanplan gemeinsam? Ihnen allen leiht Friedrich Beckhaus seine Stimme.

Friedrich Georg Beckhaus wurde am 11. Dezember 1927 in Berlin geboren. Über seine Eltern sowie Kinder- und Jugendzeit ist nichts bekannt. Wie viele Schauspieler seiner Generation begann Beckhaus‘ Karriere beim Theater. Er erhielt in Düsseldorf Schauspielunterricht bei Gustaf Gründgens, einem deutschen Schauspieler, Regisseur und Intendanten, der vor allem durch seine beeindruckende Darstellung des Mephisto („Faust“) ein Begriff sein dürfte.

Beckhaus trat zunächst als Theaterschauspieler auf, wobei er sowohl in Hamburg und Düsseldorf als auch in Berlin Engagements hatte.

Friedrich BeckhausVon der Bühne vor die Kamera

Ende der 1950er-Jahre stand Beckhaus zum ersten Mal vor der Kamera. In der berühmten und beliebten deutschen Krimiserie „Stahlnetz“ tauchte er 1958 in der Folge „Das zwölfte Messer“ auf. Insgesamt spielte er in sechs Folgen der Serie mit. Anfang der 1960er-Jahre war er mit kleineren Nebenrollen in zwei Edgar-Wallace-Verfilmungen („Das Rätsel der Orchidee“ und „Das Gasthaus an der Themse“, 1962) zu sehen. Seine erste Hauptrolle spielte er in „Der Fall Jakubowski – Rekonstruktion eines Justizirrtums“ (1964), einem Film nach einer wahren Begebenheit. Populär machte ihn jedoch seine Rolle in „Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffs Orion“. In allen sieben Folgen verkörperte er den Astrogator Atan Shubashi.

Als Schauspieler war Beckhaus bis Mitte/Ende der 1980er-Jahre tätig. Danach wurde es ruhiger um ihn und er trat nur noch vereinzelt auf. Seine letzte Rolle spielte er 1995 in der Krimiserie „Wolffs Revier“. Seine langjährige Filmkarriere begann mit einem Krimi und endete in einem ebensolchen.

Eine angenehme Stimme

1967 begann Beckhaus in der Synchronisation tätig zu werden und war mit mehr als 700 Einsätzen ein gefragter Sprecher. Seine Stimme lieh er unter anderen Ian Holm, Klaus Kinski, Harry Dean Stanton und Robert Duvall.
Bekannt und beliebt ist auch sein Einsatz in der Zeichentrick-Serie „Captain Future“ (1979). Dort spricht er den riesenhaften Roboter Grag. Dieser liegt zum heimlichen Vergnügen der Zuschauer ständig im Streit mit dem vorlauten Androiden Otto, welcher von Beckhaus‘ ehemaligen Orion-Kollegen Wolfgang Völz gesprochen wird.
Auch in Star Trek ist er zu hören. Er synchronisiert Andrew Robinson, der den Cardassianer Elim Garak verkörpert.

Hörspiele gehörten ebenfalls zu seinem vielfältigen Einsatzgebiet. Von Kinderhörspielen wie „Benjamin Blümchen“ oder „Bibi Blocksberg, über Krimis wie „Sherlock Holmes“ bis hin zu Grusel wie „Geisterjäger John Sinclair“ oder „Gruselkabinett“ war so einiges dabei.

Ein Leben fernab der Öffentlichkeit

Über Friedrich Beckhaus privates Leben ist wenig bekannt. Er und seine Frau Erika leben in Berlin und haben drei gemeinsame Töchter.

Friedrich Beckhaus im Web

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Kirsten Pevestorf
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Kirsten Pevestorf

Kirsten ist Jahrgang 80 und ein totaler TOS-Fan, kein Wunder, dass sie sich bei und auch hauptsächlich darum kümmert. Wenn das nicht reicht, vertritt sie Marco in der Chefredaktion.

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