Mark muss erfahren, dass ein Superheld nur selten eine Privatsphäre hat.
Es läuft nicht alles rund
Die Guardians of the Globe werden begraben, wobei Darkblood (Clancy Brown) Omni-Man (J. K. Simmons) kritische Fragen stellt. Derweil beauftragt Cecil Stedman (Walton Goggins) Robot (Zachary Quinto) damit, das Team neu aufzubauen. Das tut er, in dem er sein Teen Team mit den Helden Shrinking Rae (Grey Griffin), Monster Girl (Grey Griffin) und dem Heldenveteranen Black Samson (Khary Payton) vereint. Doch von Anfang gibt es Probleme. Atom Eve (Gillian Jacobs) kündigt auf der Stelle, weil ihr Teammitglied und Freund Rex Splode (Jason Mantzoukas) sie mit Dupli-Kate (Malese Jow) betrogen hatte. Derweil Black Samson die Führung von Robot hinterfragt.
Invincible (Steven Yeun) ist ebenfalls bei dem Auswahlprozess der neuen Teammitglieder dabei. Und auch, wenn er nicht Teil der Gruppe wird, ist er jedoch mit ihnen assoziiert, genauso wie es sein Vater war. Er versucht, weiterhin ein normales Leben zu führen, in dem er unter anderem ein Lern-Date mit seiner Mitschülerin Amber (Zazie Beetz) arrangiert. Doch dieses Date muss warten, als er Eve helfen soll, einen Superschurken am Mount Rushmore aufzuhalten.
Erneut zeigt sich, was Invincible ausmacht. Nämlich ein eher realistischerer Umgang mit Superhelden und Co.. Die Serie versucht jetzt nicht, diese wie in Watchmen zu dekonstruieren. Aber es ist auch nicht derselbe Umgang mit diesen Wesen, wie man es aus Marvel und DC her kennt.
Normale Menschen, nur eben mit Superkräften
Auch Wen nennst du hier hässlich? zeigt dies besonders gut. Hier sieht man, wie sie normale Menschen sind, deren Gefühle verletzt werden oder über zu große Egos verfügen. Eben Menschen wie du und ich.
Zentraler Punkt dieser Handlung ist natürlich der Wiederaufbau der Guardians of the Globe und den Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Man lernt einige interessante neue Teammitglieder kennen. Und darf gleichzeitig einsehen, dass in Sachen Teamzusammenhalt noch einiges geschehen muss.
Es gibt in der neuen Gruppe gleich mehrere Konfliktherde, die hauptsächlich aus Rex Splodes Attitüde heraus entstehen. Es zeigt sich vor allem zu Beginn der Folge, dass er jemand ist, der nichts anbrennen lässt. Und deshalb seine Freundin mit ihrer Teamkollegin Dupli-Kate betrügt. Der sich später dann auch, als die neuen Guardians zusammengestellt werden, wie das letzte Arschloch aufführt und dafür eine ordentliche Rechnung kassiert.
Erfahrungen wurden gesammelt
Nicht, dass Black Samsons Attitüde besser ist. Er scheint sich viel auf seine Erfahrung einzubilden, auch wenn man erfährt, dass er früher wohl Kräfte hatte, die er inzwischen verloren hat. Aber sein Spruch gegenüber Robot hätte nicht sein müssen.
Derweil dieser zu bemitleiden ist. An seinem Stuhl als Teamführer wird kräftig gesägt und seine Beteuerungen, dass er irgendwo auch ein Mensch ist, werden nicht geglaubt. Was dann am Ende zu einer interessanten Entwicklung führt.
Doch auch Invincible selbst kommt natürlich in dieser Folge vor. Man sieht, dass er sich deutlich erfahrener aufführt. Dass er nicht mehr so leicht die Fassung verliert, als mal etwas schiefläuft. Sondern improvisiert.
Ein Privatleben als Superheld? Kaum möglich.
Wobei er anschließend die Erfahrung machen muss, dass er als Superhelden rund um die Uhr von der GDA überwacht wird. Deren Direktor Cecil Stedman begründet dies damit, damit die Helden sich besser koordinieren können. Was dann später bei Invincibles Kampf mit Atom Eve gegen den Schurken Doc Siesmic ein gutes Beispiel dafür ist. Aber so wirklich glaubwürdig wirkt das nicht. Vielmehr wirkt dies wie eine kleine Lüge. Da steckt sicherlich noch mehr dahinter.
Immerhin sieht man, wie sich sein Superheldenleben auf sein Privatleben auswirkt. Nämlich denkbar ungünstig, als er ein erstes Date hat. Immerhin bleibt Amber, da sie anscheinend neugierig ist. Und wenn man sieht, wie die beiden dann später rumknutschen, scheint sie es ihm verziehen zu haben. Sehr zur traurigen Freude von Atom Eve, die sich wohl erhofft hat, dass er ihr neuer Freund werden könnte.
Es ist wieder eine grandiose Folge, wenn auch mit ein paar Wacklern, wenn es um Computergrafiken geht. Die wirken dann nicht so überzeugend.
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Warpskala
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