[Perry Rhodan 286] Jagd auf die Teleporterkugel

Lesezeit circa: 3 Minuten

Das unbekannte Flugobjekt stammt aus Andromeda – es ist ein Schiff der Sonneningenieure.

Jagd auf die Teleporterkugel
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Jagd auf die Teleporterkugel
Autor: H. G. Ewers
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1967

Die Handlung von „Jagd auf die Teleporterkugel“

Perry Rhodan entschließt sich zum Rückzug der Flotte aus Andromeda und Andro-Beta. Die Kosten sind auf Dauer zu hoch. In dem Moment kommt im galaktischen Zentrumstransmitter eine kleine Kugel hervor. Diese bewegt sich mit Teleportation voran und wird gejagt. Es stellt sich heraus, dass an Bord drei Sonneningenieure sind. Leuchtkugeln, harmlose Geschöpfe. Sie hatten den Lemurern bei der Konstruktion des Transmitters geholfen. Jetzt sollen sie die Sperre beseitigen.

Sprüche

Ewers haut wieder unbedacht Sprüche raus, da kräuseln sich einem die Zehennägel. Als Perry das Schiff der Sonneningenieure anfliegen lässt, zu dem Zeitpunkt noch ein unbekanntes Objekt, weigert er sich, Menschenleben zu riskieren. Soweit gut und löblich. Dann fordert er Posbis an und lässt diese ihr Leben riskieren. Mit den Worten, es sind ja nur Roboter. Auch der kurze Disput, sie hätten einen Plasmazusatz und seien damit Leben, wird schnell abgetan. Also entweder habe ich die Posbis in falscher Erinnerung oder Rhodan. Ich tippe auf Rhodan. Jedes Leben ist ihm etwas Wert, aber Terraner zählen mehr. Da muss ich dann erst einmal durchatmen.

Jagd nach den Kugeln

Die Jagd nach der Kugel an sich ist recht unspektakulär. Man fliegt ihr halt hinterher und kann sie nicht fassen. Bis auf eine Spacejet, die direkt mitteleportiert wird. Leider sind die Sonneningenieure sehr empfindsame scheue Wesen und in kompletter Panik. So sterben dann alle. Schade. Da hätte man ein wenig mehr draus machen können.

Meister des Irrsinns

Nett der wirklich kurze Blick zu den Meistern der Insel in ihrer Konferenz. Faktor I spricht hier schon geradezu prophetische Worte. Wie unfähig die anderen Meister seien. Wenn alle MdI so derart psychisch instabil sind, wie der hier geschilderte Miras-Etrin, wundert es nicht. Eher grübelt man, wieso die MdI nicht schon viel früher über sich selber gestolpert sind. Unsterblichkeit und fehlende Herausforderungen scheinen Gift für die Seele zu sein und Hybris zu fördern.

Kritik

„Jagd auf die Teleporterkugel“ war ok. Hat mich nicht begeistert, aber auch nicht enttäuscht. Durchschnittsware eben. Schade, wie sehr Icho Tolot maximal noch im Nebensatz erwähnt wird und als Randfigur darbt.

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.
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