[Perry Rhodan 281] Kampf in der Tiefsee

Lesezeit circa: 3 Minuten

Der Schwarze Jaguar jagt im Ozean – und dringt in die Duplo-Festung ein.

Kampf in der Tiefsee
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Kampf in der Tiefsee
Autor: H.G. Ewers
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1967

Handlung

Und weiter geht es mit dem Falschgeldangriff der Meister der Insel gegen das solare Imperium. Die beiden Weltraumdetektive sollen Homer G. Adams bewachen, der in der Tiefsee in einem Sanatorium Urlaub macht und sich schlussendlich als Duplo herausstellt.

Obligatorisches Gemecker

War ich vom Vorgänger noch hellauf begeistert, bin ich hier dann doch wieder etwas kritischer. Der Angriff der Meister der Insel auf die Wirtschaft hat in einigen Nebensätzen natürlich verheerende Auswirkungen auf das Leben der Bürger. Davon bekommt man im Heft leider kaum etwas mit. Die Handlung spielt in einem unterseeischen Luxus-Sanatorium und dort geht das Leben anscheinend seinen ganz gewohnten Gang. Schade, da hätte man etwas mehr draus machen können und müssen.

Auch ist mir nicht ganz klar, wieso die Meister der Insel Homer G. Adams erst duplizieren und ihn dann so wenig gut nutzen. Im Sanatorium fernab des Geschehens nutzt er doch kaum etwas. Da hätte man mehr rausholen sollen, finde ich.
Auf der positiven Seite steht ein in sich einigermaßen logisches Heft mit typisch linearer und schnörkelloser Handlung. Spannung ist vorhanden, Action nur in gut passenden kleinen Dosierungen. So mag ich das sehr.

„Kampf in der Tiefsee“, ein Comic?

Klar wurde auch wieder wie immer überzeichnet. Lemy Danger, 22 Zentimeter groß, wird von umstehenden Mutanten nicht auf Atlans Hand gesehen. Also um 22 cm große Objekte zu übersehen, muss ich schon meine Brille absetzen und 50 Meter weit ab stehen. Nur eines der Beispiele aus „Kampf in der Tiefsee“. Aber so war das damals, man hat in vielem einfach comichaft überzeichnet. Hat den Heften nie geschadet. Aber heute ein Siganese, der nur Pralinchen in sich hineinmampft, und ein Teil der Leserschaft mutiert zum Lynchmob…

Auch bei diesem etwas schwächeren Heft im Vergleich zur Vorwoche frage ich mich, wieso es in den Silberbänden gestrichen wurde. Ja, es brachte die Handlung kaum voran, das stimmt schon. Aber hier agieren die Meister der Insel endlich einmal als echte Gegner.

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Mario Staas

Mario ist Jahrgang 1974 und seit Ewigkeiten Perry-Rhodan-Leser. Er liest die komplette Reihe gerade zum dritten Mal und lässt uns daran teilhaben.
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