Kampfstern Galactica – Saga of a Star World Teil 3

Lesezeit circa: 8 Minuten
Nachdem die Galactica mit dem Konvoi Carillon erreicht haben, genießen die Überlebenden den Luxus und Überfluss und können so die schrecklichen Ergebnisse ihrer jüngeren Vergangenheit erstmal vergessen. Aber es ist nicht alles so, wie es scheint.

Keim der Hoffnung

Nachdem der Flüchtlingskonvoi sicher Carillon erreicht hat, sind nun mehrere Teams auf der Planetenoberfläche unterwegs, um die Gegend zu erkunden und Ausschau nach verwertbaren Ressourcen zu halten.

Nachdem Boxey verschwunden ist, haben sich Serena, Apollo und Jolly auf die Suche gemacht. In einer kleinen Senke werden sie von den Ovions eingekreist und in die Mine geführt. Mithilfe eines Universalübersetzers, können sie sich verständlich machen und fragen nach Boxey. Als sich die Tür zum Resort öffnet, erwartet sie dort nicht nur Boxey, sondern auch die Überraschung des Urlaubsparadieses.

Beim Rat der Zwölf löst die Nachricht über das Resort auf der Planetenoberfläche Begeisterung aus. Sire Uri stellt sofort Passierscheine für einen Großteil der Bevölkerung aus, was bei Adama auf Entsetzen stößt. Er würde lieber vorsichtiger agieren und die Menschen nur in kleineren Grüppchen auf Carillon lassen.

Die Schönheiten und Verlockungen des Planeten lassen die Menschen die Flucht vor den Zylonen vergessen. Es wird gefeiert, gegessen und gespielt. So versucht Athena, sich wieder mit Starbuck zu versöhnen, der eigentlich den Abend mit Cassiopeia verbringt. Am Ende sind beide Damen sauer auf ihn und er steht alleine da.

Zum selben Zeitpunkt beginnen kleinere Gruppen von Menschen zu verschwinden. Die Aufzüge stoppen nicht an den avisierten Stockwerken, sondern fahren bis in die Katakomben, wo die Ovions die Menschen überwältigen.

In den Aufzeichnungen der Nachrichtendienste findet Adama auf der Galactica Berichte zu Carillon, die von unzureichenden Vorkommen sprechen. Die Expeditionen, die dies berichteten, waren im Auftrag Baltars unterwegs.

Zudem scheint es keinerlei Verbindung zwischen dem Resort und den Minenarbeitern zu geben. Das alles weckt das Misstrauen von Adama und Tigh. Sie vermuten, dass das zylonische Imperium wieder die Fäden zieht und die Menschheit in einen erneuten Hinterhalt gerät.

Entwaffnungspläne

Sire Uri wird überwältigt von dem Überfluss auf Carillon und spricht sich dafür aus, sich komplett auf dem Planeten niederzulassen. Als Beweis, dass die Menschheit keinerlei Bedrohung für die Zylonen darstellt, schlägt er vor, die eigenen Waffen zu zerstören. So könnten die Menschen unbehelligt mit den Ovionern auf Carillon in perfekter Symbiose leben. Als er dies dem Rat vorschlägt, stößt er natürlich auf Adamas Widerstand. Der Rat möchte jedoch so eine weitreichende Entscheidung nicht treffen, ohne die Bevölkerung zu Wort kommen zu lassen.

Daher schlägt Sire Uri dem Zwölferrat vor, diese Frage der Bevölkerung zur Abstimmung vorzulegen. Für diesen Anlass wird ein großes Fest auf Carillon zu Ehren der Helden Apollo, Starbuck und Boomer veranstaltet, die den Weg durch das Minenfeld freigeräumt haben. Die Piloten bekommen den höchsten militärischen Orden verliehen. Sire Uris Plan ist, zu diesem Anlass eine emotionale Rede zu halten und dadurch Zustimmung für sein Vorhaben zu bekommen. Zu diesem Zweck wird angeordnet, dass alle kolonialen Kämpfer sowie die gesamte Bevölkerung des Konvois an den Feierlichkeiten auf Carillon teilnehmen.

Während Starbuck, Boomer und die anderen Piloten zur Galactica zurückkehren, um ihre Ausgehuniformen zu holen, wird unter anderem Cassiopeia in einem Auszug in die unterste Etage verschleppt. Dort werden die Menschen in wabenähnliche Vorrichtungen gezwängt.

Erneuter Hinterhalt

Adama vermutet eine weitere Falle der Zylonen. Da er offensichtlich auf der Brücke nicht mehr offen sprechen kann, da Sire Uri überall Verbündete hat, berät er sich mit Colonel Tigh im Flughangar über die Kommunikationseinrichtung zweier Viper. Die beiden beschließen, anstelle der Piloten Bodenpersonal und andere Besatzungsmitglieder in den Ausgehuniformen auf den Planeten zu schicken und die eigentlichen Krieger mit ihren Flugmaschinen auf der Oberfläche Carillons zu verbergen. Allerdings verbirgt Adama seine Pläne vor Apollo, um nicht Sire Uris Argwohn nicht zu wecken. Apollo ist enttäuscht und kann seinen Vater nicht verstehen. Hat er sich denn nicht seinen Stolz verdient?

Apollo, Starbuck und Boomer sind letzten Endes die einzigen echten Piloten, die sich auf dem Fest befinden. Starbuck und Boomer haben in der Zwischenzeit bereits ihre Plätze neben Sire Uri und anderen Mitgliedern des Zwölferrates eingenommen und bemerken, dass sie keinen der anderen Piloten kennen, obwohl diese die Abzeichen derselben Staffel tragen, zu der auch sie gehören. So beschließt Starbuck, die Unbekannten zu verfolgen, die sich in Richtung der Aufzüge entfernen.

Als Serena, Boxey und Apollo auf der Party ankommen, verschwindet der Junge mit seinem Androidhund in der Menge. Serena bemerkt zunächst nichts davon, weil sich genau in dem Moment die falschen Piloten, die von Starbuck verfolgt werden, an ihnen vorbei zu den Aufzügen drängen. Starbuck berichtet Apollo von seinen Beobachtungen und sie machen sich gemeinsam auf die Suche.

In einem verborgenen Gang findet ein heimliches Treffen zwischen einem Ovion und einem Zylonen statt. Der Ovion verrät, wie viele Krieger sich auf der Feier befinden. Somit ist die Gelegenheit für einen weiteren hinterhältigen Vernichtungsangriff gegeben.

Nachdem Starbuck und Apollo auf den oberen Etagen niemand finden können, verschaffen sie sich Zugang zu den Katakomben. In einem weiteren Aufzug fährt gleichzeitig Boxey nach unten. Die beiden Piloten können unbemerkt in den vor ihnen liegenden Gang vordringen als plötzlich ein Trupp Zylonen an ihnen vorbeizieht. Die beiden beraten sich über ihre Möglichkeiten. Starbuck schlägt vor, das Thylium zu entzünden, nachdem Apollo zurück nach oben gefahren ist, um die Bevölkerung zu warnen. Plötzlich taucht jedoch Boxey auf und macht die Pläne zunichte.

Es kommt zu einem kurzen Feuergefecht und Starbuck, Apollo und Boxey fliehen in einen Raum, der voll besetzt mit den wabenähnlichen Behältnissen ist. In diesen werden die Menschen langsam konserviert, um später den Ovions als Nahrung zu dienen. Das ist also die Verbindung zwischen dem Urlaubsresort und den Thyliumminen. Es gelingt ihnen, Cassiopeia und einige andere zu befreien. Sie versuchen, zu den Aufzügen zu gelangen und setzen dabei das Thylium in Brand.

Auf dem Kampfstern wird auf dem Radar eine Ansammlung von fremden Flugobjekten entdeckt. Somit hat der Angriff der Zylonen wirklich begonnen.

Boomer ist in der Zwischenzeit ebenfalls in die Katakomben gelangt und hilft den anderen Menschen zur Flucht. Sie kommen auf der oberen Etage an, als Sire Uri gerade seine Rede hält. Als die Zylonen auftauchen, geraten die Gäste in Panik und rennen wild durcheinander. Unter der Führung Apollos können alle nach draußen geführt werden. Muffit bringt einige Zylonen zu Fall bis er in ein Bodenshuttle zu Boxey verfrachtet wird.

Schnell stehen mehrere Bodenfahrzeuge bereit, um die Menschen zu den flugbereiten Shuttles zu bringen. Adama und Tigh haben alles gut vorbereitet. Dort stehen auch die flugbereiten Kampfschiffe bereit. Die Piloten springen in ihre Maschinen und stürzen sich in den Kampf.

Endlich siegreich

Diesmal gelingt es den kolonialen Kämpfern, die Oberhand zu erlangen. Nachdem die Zylonen diese Schlacht verloren haben, wollen Starbuck und Apollo ihr Basisschiff ausfindig machen, werden jedoch zurückbeordert.

Sie kehren jedoch nicht um, sondern fliegen unter dem Zylonenradar an den Basisstern heran. Sie täuschen die Zylonen, indem sie behaupten, sie wären nicht zwei Jäger, sondern zwei komplette Geschwader. Dadurch zwingen sie das Basisschiff, sich zu nahe an den Planeten zu bewegen. Auf diesem Schiff befindet sich zudem der Erhabene Führer.

Das Basisschiff eröffnet das Feuer, allerdings wissen die Zylonen nicht, dass das Thylium in den Minen bereits brennt. So zerstören die Zylonen den Planeten und den eigenen Basisstern mit dem Erhabenen Führer an Bord. Starbuck und Apollo gelangen wohlbehalten auf die Galactica zurück.

Auf einem anderen Basisstern wird Baltar wieder vor den Erhabenen Führer gebracht, nur ist es diesmal ein anderer. Baltar erfährt von dem Tod des Vorgängers und wird beauftragt, die Menschen ausfindig zu machen. Erleichtert, dass er nicht hingerichtet wird, ist er bereit, dem Imperium zu dienen. Der neue Erhabene Führer möchte den Menschen jedoch gütiger gegenübertreten, da das zylonische Imperium klar überlegen und allmächtig ist. Er stellt Baltar den neu entwickelten Zylonen Lucifer an die Seite, um den Flüchtlingskonvoi zu finden und unter die Herrschaft der Zylonen zu stellen.

Diese Folge bietet uns alles, Romantik, Verrat, Action und die dazugehörigen Kampfszenen, die damals zu den aufwendigsten und teuersten Effekten zählten. Die Antagonisten, das zylonische Imperium, verlassen jedoch unverständlicherweise ihre Linie. Warum müssen die Menschen gefunden und unterworfen werden, wenn die Vernichtung nicht mehr das oberste Ziel ist. Wenn die Zylonen so allmächtig sind, warum weitere Ressourcen verschwenden?

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Melanie Frankl
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