[Perry Rhodan 3099] Die Kinder der Milchstraße

Lesezeit circa: 3 Minuten

Finale in M13 – das Ende der Cairanischen Epoche

Die Kinder der Milchstraße
©Perry Rhodan KG

Titel: Die Kinder der Milchstraße
Autor: Michael Marcus Thurner
Zeichner: Dirk Schulz
Erschienen: Freitag, 8. Januar 2021

 

 

 

 

 

 

Worum geht es in diesem Roman?

Das Sternenrad der Cairaner stürzt in die Bleisphäre. Das Supramentum, d.h. der Golem, muss seine Aufgabe erfüllen, was Atlan, bzw. seine Ritteraura, in das Zentrum des Geschehens rückt. Perry ist mit Gucky und Zemina Paath mitten im Geschehen, um seinen Freund Atlan zu retten.

Der Leseeindruck

Ein 99. Roman ist immer etwas Besonderes. Klassisch ist die Serie in Zyklen von 100 Heften unterteilt. Es gibt natürlich Ausnahmen, aber die Norm für einen mehr oder weniger gelungenen sind eben diese 100 Romane. Das sind zwei Jahre Lesezeit und ca. 6000 Seiten. Eine Menge Platz für eine epische und weitläufige Geschichte. Sollte man meinen. Der mit diesem Roman zu Ende gegangene Mythos-Zyklus zeichnet sich leider durch unzählige Baustellen aus. Die schiere Menge dieser Baustellen macht es natürlich schwierig diese alle, wenn schon nicht zur vollsten Zufriedenheit, so doch wenigstens zu beenden. Eine schwere Aufgabe, die Michael Marcus Thurner somit noch auf den letzten verbliebenen 60 Seiten vor sich hatte.

Ich finde, es war ein fulminanter Abschluss, der es geschafft hat, dem Mythos-Zyklus Rahmen und Struktur zurückzugeben. Es gab einen tollen Zirkelschluss zum Auftaktroman Perry Rhodan Nr. 3000 Mythos Erde. Wobei das und vieles andere vielleicht etwas konstruiert wirkte, denn es war das große Aufräumen der losen Handlungsfäden des Zyklus.

Der Bau von Kathedralen geht nicht immer ganz unfallfrei vonstatten und so gab es in diesem Zyklus leider den einen oder anderen Einsturz des Spannungsbogens. Dieser Roman, quasi der Abschlussstein des Bogens, errichtet zu guter Letzt doch noch einen fertigen Bogen, der vielleicht nicht der größte und schönste Bogen aller Zeiten ist, aber dennoch ein Bogen, der steht und trägt.

Es muss ein unglaublicher Kraftakt gewesen sein, diese Handlungsfäden und Bögen zu etwas Tragfähigem zusammenzufügen und dennoch einen actionreichen und spannenden Roman abzuliefern. Ich finde, das ist Michael Marcus Thurner gelungen, besonders wenn man bedenkt, was noch alles an Punkten im Zyklus offen war und stellenweise noch ist.

Zum Zyklus selbst gibt es natürlich noch einiges zu sagen, das würde aber den Rahmen dieses Beitrages sprengen. Aber wer mehr darüber hören will, dem sei hier die YouTube-Version der Rezension empfohlen und die noch kommende Podcast-Folge zum Mythos-Zyklus hier auf Warp-Core.


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Markus Gersting

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