[Perry Rhodan 313] Im Lager der Löwenmenschen

Lesezeit circa: 3 Minuten

Einst waren sie die Herren von Magellan – jetzt sind sie Versklavte und Verfolgte

Im Lager der Löwenmenschen
© Pabel-Moewig Verlag KG

Titel: Im Lager der Löwenmenschen
Autor: William Voltz
Titelbild: Johnny Bruck
Erschienen: 1967

Zur Handlung

Fellmer Lloyd und seine Gefährten sind in Gefangenschaft der Drittkonditionierten, den Perlians. Diese leben in wundervollen Unterwasserstädten. Mit etwas Glück gelingt der Ausbruch und die wackere Truppe schlägt sich durch den Dschungel. Ziel: Irgendwie überleben und vielleicht sogar von der Regenwelt entkommen.

Man stößt auf ein Lager von gefangenen Humanoiden, die wie eine Kreuzung kleiner Menschen und Löwen aussehen. Die Gurrads. Diese waren einst die Herren der Magellanschen Wolken, bis sie von den Perlians und den Hypnokristallen nahezu besiegt wurden. Hierbei wird auch klar, dass man den Terranern irgendein Verbrechen vorwirft.

Während Lloyd und Co. im Lager der Löwenmenschen der Tod droht, greifen 500 Brinenraumer der Gurrads den Planeten an, wodurch dem Einsatztrupp die Gelegenheit eröffnet wird, einen Funkspruch an Perry Rhodan abzusetzen.

Ein gutes Heft

Sprache, Stil, alles ok im Heft. Was sonst sollte auch von William Voltz kommen? Wie fast immer liefert er eine solide Handlung mit ausgewogenem Actionanteil und macht aus an und für sich wenig Handlung ein gutes Heft. Was nicht heißt, dass ich nicht auch hier ein paar Gedanken haben könnte, was ein wenig unstimmig zu sein scheint.

Erbsenzählerei bei Im Lager der Löwenmenschen

So ist zum Beispiel das Wasser auf der Regenwelt für Menschen unbekömmlich. Fieber und leichte Vergiftungserscheinungen sind die Folge. In anderen Heften geben die Zellaktivatorträger mal für ‘ne Stunde den Aktivator an einen Betroffenen – Zack, geheilt. Wieso macht das Fellmer Lloyd hier nicht? Kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

Das Bilderverhör durch die Perlians. Da schildert uns William Voltz schön und wortgewaltig, welche Bilder die Perlians den Menschen übermitteln. Wieso man keine Translatoren nutzen mag – keine Ahnung. Zumindest wird aus den wenigen Bildern geschlussfolgert, dass die Terraner ein Verbrechen begangen hätten und die Perlians sich als eine Art Polizei verstehen. Wie man dies aus den Bildern, die uns der Autor liefert, herauslesen will, bleibt mir schleierhaft.

Erbsenzählerei, natürlich. Wertet das Heft auch nicht ab. Ist mir aber halt aufgefallen. Und darf, finde ich, durchaus erwähnt werden. Wobei ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe; auch mir rutscht mal ein Wort durch und ich missinterpretiere dadurch Handlung.


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Mario Staas
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