Review: Perry Rhodan 3132 – Auf der Phasenwelt

Lesezeit circa: 3 Minuten

Flug in die Kluft – ins Netz der Chaosfäden

Auf der PhasenweltTitel: Auf der Phasenwelt
Autor: Oliver Fröhlich
Zeichner: Swen Papenbrock
Erschienen: Freitag, 27. August 2021

Worum geht es in diesem Roman?

Perry Rhodan und sein Team – bestehend aus den Mutanten Gucky und Anzu Gotjian, dem Paddler Kemur, dem kosmotratischen Beibootkommandanten Vimuim Lichtschlag und den beiden Tefrodern Vetris-Molaud und Lousha Hatmoon – fliegen mit der Stator-FE und dem erbeuteten Chaotreiber in die KLUFT. Dort treffen sie auf den Limbuswächter, der sie auf die Phasenwelt bringt.

Der Leseeindruck

Der Roman von Oliver Fröhlich hat mir persönlich besser gefallen als der Vorgängerroman von Christian Montillon. Zwar gibt es auch hier zwei parallele Haupthandlungen bzw. eine Haupthandlung betreffend des Zyklus und eine weitere, episodenhafte auf die Phasenwelt bezogen. Ich bin immer noch kein Fan von solchen Konstrukten, hier liefen die Handlungen aber am Ende zusammen und ergaben ein stimmigeres Bild. Wenn man streng ist nicht ganz, aber das ist einer der Twists am Ende und den möchte ich natürlich nicht spoilern. Mir hat das Ende des Romans jedenfalls gefallen.

Neben der Vorarbeit in Bezug auf den Limbuswächter von Christian Montillon, die sich für Oliver Fröhlichs Roman jetzt auszahlt, es ist Oliver Fröhlich aber gelungen, die Figur Anzu Gotjian sinnvoll mit dem Chaotreiber und dem Navigieren in der KLUFT zu beschäftigen. Anzu wird dadurch greifbarer und auch sympathischer. Sieht man von der etwas länglichen Einschiffung in die Stator-FE ab, so wurde es auf der einen Seite ein entspanntes Roadmovie, auf der anderen Seite ein lebendiges und stimmungsvolles Porträt der Phasenwelt und am Schluss auch des Limbuswächters.

Eine kleine Überraschung gibt es dann noch für die Fans des MDI-Zyklus, die aber wohl etwas zu kurz und beiläufig ausgefallen ist, um wahre Begeisterungsstürme auszulösen.

In Summe, muss ich sagen, hat mir aber der Roman von Oliver fröhlich gefallen und ich bin gespannt, wie es nun in der KLUFT und natürlich auch dem Chaoporter FENERIK weitergeht.

Wer wissen will, ob der Kritiker hier vielleicht doch vollkommen daneben liegt, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen.


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Markus Gersting

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