Auf der Spur des Heiligenmörders – er sieht die Vision für immer
Worum geht es in diesem Roman?
Flint Cole wurde von Shranghurs vom explodierendem SAN-Hofs CETUS gerettet und ist nun als Anwärter auf Casandras Nachfolge an Bord der PELLOUSIE auf dem Weg zum Stellverteter der Legaten, Shrou Loubviwum.
Der Weg führt in eine andere Galaxis, aber auch das Elysium hat dort ihre Verbündeten und so machen sich der Shinobi R und USO-Agentin Leni Hazzard auf den Weg nach … Hangay!
Dort herrscht Krieg unter den Ghoublanen!
Der Leseeindruck
Normalerweise hat es der Autor direkt nach einem Wim Vandemann Roman schwer, da er sich dem direkten Vergleich stellen muss. Hier hat das aber hervorragend funktioniert. Die Handlung geht direkt bei dem Thema und der Stelle weiter, die mich im letzten Roman neugierig auf die weitere Handlung gemacht hat. Das ist schon mal ein sehr guter Anfang!
Wir betreten zudem einen Schauplatz an dem wir länger nicht mehr waren und an dem des förmlich brodelt. Die Galaxis Hangay. Aus einem sterbenden Universum in unser Universum gerettet und dann später dem Chaos anheimgefallen.
So wundert es dann nicht, das wir bei Leuten landen die meinen mit Krieg den Frieden zu anderen Leuten bringen zu müssen. Perfekte Antagonisten!
Die Handlung selbst hat mich, auch durch eine gewisse Tragik, mitgenommen und … lest es selbst, es lohnt sich.
In dem Sinne bin ich gespannt, wie es aufgrund der schon sehr lange im Raum stehenden Enthüllungen weitergeht. Es läuft in der Serie.
Die Punktevergabe
Einstieg (max. 2 Punkte, Koppeln zum Vorgänger, Holt mich der Anfang ab?):
Der Einstieg greift die gute Stimmung des Vorgängers auf und hat mich damit hervorragend abgeholt. Ich vergebe hier 1,75 Punkte.
Immersion (max. 2 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt):
Die Handlung springt zwischen zwei Perspektive, war aber durchaus mitnehmend und so vergebe ich hier 1,4 Punkte.
Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte):
Große Geheimnisse werden angerissen und es kommt Butter bei die Fische. Ich vergebe hier 1,75 Punkte.
Der Handlungs-Spannungsbogen (Max. 2 Punkte):
Trotz des Wechsels der Handlungsebenen funktioniert der Roman und es spannend, auch wenn es kein Donnerstagsroman war. Ich vergebe hier 1,6 Punkte.
Ausblick (max. 2 Punkte. Zusammenfassung. Habe ich Lust, weiter zu lesen?):
Große Ereignisse kündigen sich an und ich habe definitiv Lust auf die nächsten Romane. Ich vergebe hier 1,8 Punkte.
Das ergibt in Summe hervorragende 8,3 von 10 Punkten.
Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.
Info
Autor: Olaf Brill
Cover-Artist: Dominic Beyeler
Erschienen: Freitag, 8. Mai 2026
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