Flucht vom Hypersteinbruch – eine dunkle Vergangenheit wird enthüllt
Worum geht es in diesem Roman?
Auf der Kosmischen Trasse, bzw. der mit einem der PSI-Köper zusammen geprallten ausgeworfenen Steuerwelt des Sternenwürfels laufen die Fäden zusammen.
Auf der einen Seite sind die Portuu tief in ihre wirtschaftlichen Intrigen vertieft und die Verursacher einiger Börsengerüchte, Bully und die Legende von der PHOENIX versuchen von der Steuerwelt zu entkommen, nachdem sie Guckys Verbleiben aufklären konnten.
Gleichzeitig genau der richtige Schauplatz für ein wildes Insidergeschäft mit dem kosmischen Kurator des Kosmischen Instituts zur Wahrung des Einst.
Der Leseeindruck
Jeder Leser hat seine Vorlieben und Dinge, die man nicht so mag. Ich persönlich finde Humor in der Science-Fiction eher schwierig und bin zum Beispiel so gar kein Douglas Adams Fan. Bei mir geht Absurdität immer auf Kosten der Immersion in die Welt und die Geschichte. Leo Lukas besetzt etwas diese Nische in der Perry Rhodan Serie.
So weckte bei mir der Anfang der Geschichte mit ihren Portuu doch böse Erinnerungen an Leo Lukas Panjasen. Das war damals so gar nicht meins. Als jemand die Serie nun mal bespricht, hatte ich mich auf ein ehr zähes Unterfangen eingestellt, das dann doch ehr Pflicht als Kür war.
Um so erfreulicher waren dann die Sense-of-Wonder Einsprengsel, die zwar etwas verloren wirkten, aber am Ende dann doch Sinn ergeben. Der Bully Anteil sorgte dann für Action, auch wenn die Dialoge wieder grenzwertig klamaukig waren. Die Geschichte selbst trägt aber und macht Spaß, wenn man die Dialoge etwas verdrängt.
Am Ende kommen dann noch zyklusrelevante Enthüllungen und damit hatte mich Leo Lukas dann wieder eingefangen. Ich bin definitiv gespannt, wie es weitergeht.
Die Punktevergabe
Einstieg (max. 2 Punkte, Koppeln zum Vorgänger, Holt mich der Anfang ab?):
Der Einstieg war nach 10 Wochen zum Vorgänger leider ein ziemlicher Kaltstart und die aufkommenden Panjasen-Vibes waren auch nicht wirklich hilfreich. Ich vergebe hier nur 0,25 Punkte.
Immersion (max. 2 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt):
Am Anfang zog es sich, aber gegen Ende wurde es besser und der Roman für mich deutlich interessanter. Ich vergebe hier 1,25 Punkte.
Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte):
Es Gabe deutlich mehr Sense-of-Wonder als anfänglich erwartet und ich vergebe hier 1,6 Punkte.
Der Handlungs-Spannungsbogen (Max. 2 Punkte):
Der Roman mausert sich und am Ende wird es richtig spannend. Ich vergebe hier 1,6 Punkte.
Ausblick (max. 2 Punkte. Zusammenfassung. Habe ich Lust, weiter zu lesen?):
Am Ende kommt Butter bei die Fische und der Roman fängt mich für den Handlungsabschnitt wieder ein. Ich vergebe hier 1,75 Punkte.
Das ergibt in Summe 6,45 von 10 Punkten.
Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.
Info
Autor: Leo Lukas
Cover-Artist: Simon Sänger
Erschienen: Freitag, 15. Mai 2026
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