Die Reise entlang der Kosmischen Trasse – sie lüften ein uraltes Geheimnis
Worum geht es in diesem Roman?
Der PHOENIX ist immer noch mit Bully, der Legende, Megan Ontares und Dr. Liam Barstow auf der Kosmischen Trasse unterwegs um zusammen mit dem kosmische Kurator Kaelom den Geheimnissen um die sich selbst aufgeopferte Materiequelle Geardal und dem Brennenden Nichts auf die Spur zu kommen.
Da unternehmen sie die Pilgerreise des es Kosmischen Instituts zur Wahrung des Einst, das eigentlich nur den Portuu vorbehalten ist. Diese wachen eifersüchtig über ihre Privilegien …
Der Leseeindruck
Was mir an der Serie Perry Rhodan gefällt ist der große epische und zuweilen auch kosmische Maßstab der Serie. Natürlich gibt es auch gute bodenständigere Episoden, der das große Kino zieh dann bei mir doch mehr.
Der Roman von Hubert Hänsel leidet noch etwas unter den nicht sonderlich sympathisch bis nervenden Antagonisten, den Portuu, die eine gewisse Ähnlichkeit mit den Panjasen nicht verleugnen können. Das ändert sich aber im Laufe des Romans und die ganze Handlung wird handfester und gleichzeitig kosmischer. Besonders stark fällt das natürlich bei der Figur Kaelon auf, der hier die insgesamt stärkste Entwicklung im Roman vollzieht.
Große kosmische Enthüllungen locken, auch wenn vieles natürlich als Diorama, eher Schaustellerei ist, aber auch das ändert sich im Laufe des Romans und macht Lust auf mehr. Kosmokraten, Chaotarchen, Materiequellen und das Geheimes um das Brennende Nichts locken.
Gerne mehr ich bin gespannt!
Die Punktevergabe
Einstieg (max. 2 Punkte, Koppeln zum Vorgänger, Holt mich der Anfang ab?):
Der Roman kann auf der guten Vorarbeit des Vorgängers von Leo Lukas aufbauen und ich bin sofort in der Geschichte. Ich vergebe hier hervorragende 1,75 Punkte.
Immersion (max. 2 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt):
Auch hier sind die Portuu nicht mein Lieblingsthema, aber der Roman kommt relativ schnell zur Sache und am Ende geht es stark Richtung Hyperraum. Ich vergebe hier gemittelte 1,6 Punkte.
Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte):
Beim Thema Sense-of-Wonder wäre unter Umständen noch mehr drin gewesen, aber es war einiges zum Staunen mit dabei und ich vergebe hier 1,4 Punkte.
Der Handlungs-Spannungsbogen (Max. 2 Punkte):
Der Roman war etwas als Schnitzeljagd angelegt, fließt aber und vorallem das Ende überzeugt dann. Ich vergebe hier 1,6 Punkte.
Ausblick (max. 2 Punkte. Zusammenfassung. Habe ich Lust, weiter zu lesen?):
Das Ende überzeugt und mir macht dieser Handlungsstrang zunehmend Spaß. Ich vergebe hier 1,75 Punkte.
Das ergibt in Summe sehr gute 8,1 von 10 Punkten.
Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.
Info
Autor: Hubert Haensel
Cover-Artist: Dirk Schulz
Erschienen: Freitag, 22. Mai 2026
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