Terraner in der toten Galaxis – neue Feinde zeigen sich
Worum geht es in diesem Roman?
Dr. Liam Barstow und die Legende wurden vom Eremiten auf dessen Raumschiff gefangen genommen als sie dort ein Labor gefunden haben im dem am den Trassenmachern experimentiert wird.
Liam und die Legende sind auf sich selbst angewiesen, da der Eremit Bully und dem PHOENIX seine Vernichtung vorgetäuscht hat.
Was spielt der Eremit mit den Trassenmachern für ein doppeltes Spiel?
Der Leseeindruck
Michelle Stern mach da mit Schwung an der Stelle weiter, an der uns Susan Schwartz im Vorgängerroman auf ihrem Roman entlassen hat. Das ist auf jeden Fall gut, wenn man den Vorgänger gelesen hat. Für den eher hypothetischen Quereinsteiger fehlt vielleicht etwas Kontext, aber ich denke, das passt so.
Die Handlung ist dank der beiden Protagonisten Dr. Liam Barstow, ihres Zeichens Bord-Ingenieurin, und der Legende, seines Zeichens kosmisches Wunderkind, sehr technisch. Das habe ich zugegeben in der Serie Perry Rhodan in den letzten Jahren doch etwas vermisst. Handfeste Technik mit einem Schuss Sense-of-Wonder in Form von x-Dimensionaler Übertechnik. Sehr schön. Über Details könnte man sich natürlich streiten oder diesen sehr löblichen Ansatz einfach mal genießen. Ich finde das ist ein Schritt in die richtige Richtung, den man gerne auch mal loben darf und sollte.
In dem Sinne bin ich gespannt, wie es nächste Woche weitergeht, auch wenn das Ende vielleicht etwas zu entspannt war.
Die Punktevergabe
Einstieg (max. 2 Punkte, Koppeln zum Vorgänger, Holt mich der Anfang ab?):
Wenn man schon im Thema ist, dann ist man direkt mit dabei und es geht mit Schwung in der Handlung weiter. Ggf. wäre für den Quereinstieg etwas mehr Erklärung nett gewesen und so vergebe ich dann hier 1,4 Punkte.
Immersion (max. 2 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt):
Auf wenn mich externe Dinge etwas vom Lesen abgehalten haben, fließt die Geschichte und ich vergebe hier 1,6 Punkte.
Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte):
Erst sieht die Geschichte nach einem Gefangenenausbruch aus, es entwickelt sich dann aber einiges an Technik und Sense-of-Wonder. Ich vergebe hier 1,75 Punkte.
Der Handlungs-Spannungsbogen (Max. 2 Punkte):
Der Roman bleibt dicht bei Liam Barstow, mit ein paar kleinen Umblendungen zu Bully, das ist gut gelöst und so vergebe ich hier 1,5 Punkte.
Ausblick (max. 2 Punkte. Zusammenfassung. Habe ich Lust, weiter zu lesen?):
Gibt einen schönen Twist und eine neue Gefahr bahnt sich an, die aber eher etwas zu entspannt wirkt. Ich vergebe hier 1,25 Punkte.
Das ergibt in Summe sehr solide 7,5 von 10 Punkten.
Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.
Info
Autor: Michelle Stern
Cover-Artist: Dominic Beyeler
Erschienen: Freitag, 28. August 2026
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