Die Terraner folgen einer Spur – und stellen sich einer Krise
Worum geht es in diesem Roman?
Der Eremit hat Skys Programm in die Trassenmacher der abgeschotteten und toten Galaxis Malora transferiert.
Die Allianz aus der PHOENIX-Besatzung um Reginald Bull, den Portuu und den Leun des Sternenwürfels versuchen, einen Weg zu finden die Trassenmacher doch noch zu deaktivieren. Während Br. Liam Barstow und die Legende zum Rand der Abschirmung reisen, um die Verbindung zum Urwolke der Legende wiederherzustellen, ringt die Schiffs-KI Sky mit seinen geistigen Abbildern in den Wolken aus Trassenmachern.
Der Leseeindruck
Michelle Stern ist als Spezialistin für emotional anspruchsvolle Themen bekannt. So auch hier. Dieses Mal betrifft es einerseits die Schiffs-KI Sky, dessen Programm in die Trassenmacher transferiert wurde und bei Sky einige moralische Überlegungen auslöst. Andererseits hat auch die Legende ein Problem, den der Eremit hat ihn mit Partikeln infiziert, die seine Verbindung zur eigentlichen Legende, der Wolke in der Argolei unterbrochen hat. Keine leichte Sache nicht mehr quasi superintelligent zu sein.
Neben diesen Themen gab es dann natürlich noch einiges mehr an Handlung, da sich die Portuu und die Leun nicht sonderlich grün sind und Bully das irgendwie zu einem guten Ende bringen will.
In Summe passierte hier einiges, vielleicht etwas viel, aber es war durchaus unterhaltsam. Ich bin gespannt, wie das hier ausgehen wird.
Die Punktevergabe
Einstieg (max. 2 Punkte, Koppeln zum Vorgänger, Holt mich der Anfang ab?):
Der Einstieg in den Roman erfolgt mit den Gedanken der Schiffs-KI SKY zur Situation, die trotz meiner persönlichen Zweifel an der Auslegung durchaus ihren Charme hatten. Ich vergebe hier 1,25 Punkte.
Immersion (max. 2 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt):
Die Geschichte fließt, hat aber einige Sprünge zwischen den Perspektivfiguren. Ich vergebe 1,35 Punkte.
Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte):
Der Roman entfaltet doch einige tiefere Gedanken über künstliche Intelligenz, aber auch den Verlust, den ein einzelnes Wesen empfindet, wenn es dann nicht mehr mit dem Kollektiv verbunden ist, das ihm vorher quasi Superintelligenz verliehen hat. Doch das hatte was und ich vergebe hier 1,65 Punkte.
Der Handlungs-Spannungsbogen (Max. 2 Punkte):
Der Roman mäandert zwischen mehren Themen, die für sich aber durchaus Tempo hatten. Ich vergebe auch hier 1,65 Punkte.
Ausblick (max. 2 Punkte. Zusammenfassung. Habe ich Lust, weiter zu lesen?):
Das Ende lockt mit einem coolen Cliffhanger und natürlich bin ich gespannt, wie es nun weitergeht. Ich vergebe hier 1,5 Punkte.
Das ergibt in Summe 7,4 von 10 Punkten.
Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.
Info
Autor: Michelle Stern
Cover-Artist: Dirk Schulz
Erschienen: Freitag, 4. September 2026
Warpskala
Warpskala- Perry Rhodan – 3394 – Malora erwacht (Michelle Stern) - 12. September 2026
- Perry Rhodan – 3393 – Doppeltes Spiel (Michelle Stern) - 5. September 2026
- Perry Rhodan – 3392 – Der Gefangene von Malora (Susan Schwartz) - 29. August 2026

