Die Kanequa fordern ihr Opfer – das Urteil folgt in der Halle der Wahrheit
Worum geht es in diesem Roman?
Die Gruppe um Perry Rhodan, Liam Barstow, Megan Ontares und Anzu Gotjian irren im, eigentlich physikalisch unmöglichen Schaft, den sie Tartaros getauft haben, umher, um Arion Mbinguni aus den Händen der Kanequa zu retten.
Im Tartaros gibt es nicht nur Kanequa, sondern auch das Volk der Zaliden. Diese beiden Völker sind verfeindet, da durch einen Krieg die Rolle des Gefängniswärters gewechselt hat.
Ist der Feind deines Feindes dein Freund?
Der Leseeindruck
Der Anfang holt mich definitiv da ab, wo der Vorgänger mich wieder ins normale Leben entlassen hat. Das lässt vermuten, dass dieser Doppelroman in einem Rutsch geschrieben wurde. Der Immersion und dem Lesevergnügen kommt das definitiv zu gute.
Ob der Roman mit seinen vorhanden, liebevoll eingefügten SF-Elemente als „richtiger“ SF Roman zählt, darüber könnte man sich streiten. Aber auch das hat in der Serie seit den frühsten Anfängen Tradition. Es war gute und spannende Abenteuer-SF mit dem Schwerpunkt auf dem Abenteuer. Und das macht der Roman gut.
Die Seiten flogen dahin und ich hatte eine gute Zeit bei der Lektüre. Ob ich mehr SF- Feeling möchte? Ja, natürlich. Mehr Raumschiff im Zyklus wäre nett. Vielleicht kommt das ja noch …
Die Punktevergabe
Einstieg (max. 2 Punkte, Koppeln zum Vorgänger, Holt mich der Anfang ab?):
Der Anfang schafft den nahtlosen Übergang vom Vorgänger und holt mich gleichzeitig neu ab. Ich vergebe 1,8 Punkte.
Immersion (max. 2 Punkte für einen Roman, der einen die Zeit vergessen lässt):
Der Roman hält das Tempo mit ein paar ruhigeren Einschüben, die aber ihren Sinn haben. Die Seiten flogen dahin und ich vergebe 1,8 Punkte.
Der Sense-of-Wonder Anteil (max. 2 Punkte):
Der Roman fällt eindeutig mehr in die Abenteuer Kategorie als in Hard-SF, was aber auch durch das Setting vorgegeben ist. Ich vergebe mit 1,1 Punkte nur einen kleinen Bonus.
Der Handlungs-Spannungsbogen (Max. 2 Punkte):
Die Geschichte fließt und der Aufbau überzeugt mich. Ich vergebe hier 1,75 Punkte.
Ausblick (max. 2 Punkte. Zusammenfassung. Habe ich Lust, weiter zu lesen?):
Die Handlung fließ, wobei mich mir die große Gefahr nicht wirklich erschließt. Ich vergebe hier 1,25 Punkte.
Das ergibt in Summe gute 7,7 von 10 Punkten.
Wer neugierig geworden oder vollkommen anderer Meinung ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen. Oder für Leute mit viel Zeit die anschließende Teelänge.
Info
Autor: Marie Erikson
Cover-Artist: Dirk Schulz
Erschienen: Freitag, 30. Oktober 2026
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