Review: Perry Rhodan 3109 – Siebenschläfer

Lesezeit circa: 3 Minuten

Er kommt im Auftrag der Superintelligenz – Begegnung im Sichelmeer

Siebenschläfer

Titel: Siebenschläfer
Autor: Arndt Ellmer
Zeichner: Swen Papenbrock
Erschienen: Freitag, 19. März 2021

 

 

 

 

 

 

Worum geht es in diesem Roman?

Auf dem Mars ist ein anscheinend wohlwollender Fremder aufgetaucht. Homer G. Adams versucht, auf dem erblühten Mars mehr heraus zu finden.

Der Leseeindruck bei Siebenschläfer

Der Einstieg in den nächsten Handlungsabschnitt des Chaotarchen Zyklus war eher ruhig, dafür sehr atmosphärisch. Wir erleben das Leben auf dem Mars des Jahres 2071 NGZ (5658 n.Chr.), aus der Perspektive des Teenagers Idris Ovid, des Kastellans Alschoran und natürlich die des unsterblichen Homer G. Adams.

Der Roman glänzt vor allem mit der sehr lebendigen und vor allem immersiven Schilderung seiner Umgebung und der auftretenden Charaktere, die sehr fein ausgearbeitet sind. Beschreibungen, Weltenbau und Charakterstudien nehmen natürlich Tempo aus der Handlung. Nach dem rasanten Einstieg in den Zyklus und dem leider nicht stattgefunden Handlungshöhepunkt im Vorgängerroman, eine gut geplante Verschnaufpause, die ich nach einer anstrengenden Arbeitswoche durchaus zu schätzen wusste.

Wo Actionsfans wahrscheinlich etwas kurzgekommen sind, dort dürfte das Herz von Fans höherer kosmischer Mächte und der Superintelligenz ES höher geschlagen haben. Die gehören dann doch irgendwie mit dazu und es ist dann doch beruhigend einen väterlichen Freund im Hintergrund zu wissen, auch wenn sich ES wohl gezwungener Maßen in der Milchstraße rar machen muss. Erwischen Perry und Co. die alljahrhunderliche Invasion der Milchstraße meistens eher sträflich unvorbereitet, so scheint die Milchstraße dieses Mal deutlich mehr Hilfe zu benötigen und auch zubekommen.

Einiges an Andeutungen wurde ja im Vorfeld schon eingestreut und wer sich an die Terminale Kolonne TRAITOR erinnert, den dürfte nun bewusst sein, das der in der kosmischen Nachbarschaft gestrandete Chaoporter FENERIK nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist.

Auch wenn wir am Anfang des Zyklus natürlich noch keinen wirklich guten Überblick haben können, macht dieser Zyklus schon mal einen sehr guten Eindruck. Über mangelnde Immersion kann ich mich jedenfalls nicht beschweren.

Wer neugierig geworden ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen.


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Markus Gersting

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