Review: Perry Rhodan 3112 – Ein Kastellan für Apsuhol

Lesezeit circa: 3 Minuten

Er ist ein Lebensretter – und erhält eine unglaubliche Belohnung

Ein Kastellan für Apsuhol
©Pabel Moewig KG

Titel: Ein Kastellan für Apsuhol
Autor: Michelle Stern
Zeichner: Dirk Schulz
Erschienen: Freitag, 9. April 2021

Worum geht es in diesem Roman?

Statiu Bondarenko und Bonella Krüger erfahren vom Kastellan Kokuloón dessen Lebensgeschichte. Die Geschichte entführt uns in die tiefste Vergangenheit des alles vernichtenden Krieges zwischen Lemuren und Besten.

Der Leseeindruck zu Ein Kastellan für Apsuhol

Der aktuelle Handlungsabschnitt in der Milchstraße ist, im Vergleich zum vorhergehenden in der Andromeda vorgelagerten Kleingalaxis Cassiopeia, eher ruhig. Was aber die Gelegenheit bietet, mit leiseren Tönen zu glänzen.

So wie in Michelle Sterns Roman Ein Kastellan für Apsuhol. Ich würde den mal ganz bescheiden als die Perle des aktuellen Zyklus bezeichnen. Der Roman war einfühlsam, gefühlvoll aber auch mitnehmend, was Hand in Hand geht.

Die Lebensgeschichte Kokuloóns entführt uns in die düstere Zeit des Krieges der Besten gegen das menschliche/lemurische Tamarium in die ferne Vergangenheit von vor 50.000 Jahren. Die lemurische Zivilisation steht kurz vor dem Untergang und wer es nicht via Sonnentransmitter in die Nachbargalaxis Andromeda geschafft hat, dem lauern die bestienhaften Vorfahren der nun friedliebenden Haluter auf. Aber bei all dem Leid, Tod und Elend gibt es trotzdem lichte Momente menschlicher Größe und Güte.

Der Erzähler der Geschichte Kokuloón rettet mit versteckt lebenden Lemurerabkömmlingen Schiffbrüchige aus Raumnot und verliebt sich dabei in die junge Frau Belnyse, die bei einem Angriff von neu auftauchenden organischen Raumschiffen der Haluter, den später (bzw. früher) in der Serie noch wichtig werdenden Dolans, ihre gesamte Familie verloren hat.

Großmut wird später Kokuloón die Liebe Belnyses kosten, dafür aber die Achtung der Superintelligenz ES einbringen.

Große Gefühle, einiges an Action, kosmischer sense of wonder und besonders die unglaubliche Immersion der Geschichte haben mich jedenfalls überzeugt, obwohl ich normalerweise kein Fan von Liebesgeschichten bin. Hier aber war es eine perfekte Mischung verschiedener Elemente, die in sich rund war und Spaß beim Lesen machte.

Ganz großes Kino. Ich bin beeindruckt und ausgesprochen zufrieden.

Wer neugierig geworden ist, dem sei natürlich neben der Lektüre des Romans selbst noch die YouTube-Version der Rezension empfohlen.


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Markus Gersting

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